Photoszene Festival Köln am 23. September 2016

 

Julia Horn · Bernadette Jansen ·
Francesca Magistro · Sibylle Mall

INNENLEBEN

Vernissage am 23.09.2016 ab 20 Uhr
mit Live-Musik von DROMO ILUVU ab 21 Uhr

INNENLEBEN
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»Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.«(Joachim Ringelnatz)
Mit wie viel Selbstsicherheit oder Unsicherheit tragen Frauen ihre Körper bei Misswahlen zur Schau? Wie schützen wir unsere Privatsphäre oder gestatten Einblick in die eigenen vier Wände? Was, wenn Menschen ihr sicheres Zuhause aufgeben müssen? Und wie wirkt sich ein terroristischer Anschlag in der Nachbarschaft auf das Sicherheitsempfinden eines Kindes aus? So zeigt der Fotoraum Köln e.V. gänzlich verschiedene Facetten zum Thema „Innere Sicherheit/The State I Am In“.

Öffnungszeiten Festival Wochenende
23.09.2016 ab 20.00h
24.09. 11h – 19h mit Kaffee und Kuchen
25.09. 11h – 19h mit Kaffee und Kuchen
Öffnungszeiten nach dem Festivalwochenende: jeden Sonntag von 16h – 18h (2.10., 9.10., 16.10.) geöffnet
Finissage 23.10.2016 (Informationen folgen…)

 

DROMO ILUVU



»Wenn ich singe, dann wird mir ums Herz so warm« DROMO ILUVU, Liedermacher zu Köln, Veranstalter von den Konzerten im Öffentlichen Raum.

Der Fotoraum Köln e.V. ist Atelier und Ausstellungsplattform zugleich. Ob Dokumentarfotografie, Fotojournalismus oder Landscape, experimentelle, inszenierte oder konzeptionelle Fotografie: In der interdisziplinären Ausstellungsreihe „Wir haben Gäste” stellt der Fotoraum Köln e.V. internationale Gegenwartsfotografie vor und konfrontiert sie mit Musik, Performance oder Bewegtbildern. Pressekontakt: presse@fotoraum-koeln.de | Rosanna D’Ortona, Bernadette Jansen

Vom Heiraten – On Marriage


Mit großer Freude schnitt der Bundestagsabgeordnete und Menschenrechtspolitiker Volker Beck die Hochzeitstorte an und verteilte sie zusammen mit der Künstlerin Verena Jaekel an die vielen Besucher, die zur Ausstellungseröffnung in den Fotoraum Köln e.V. gekommen waren.

Zahlreiche Paare aus dem In- und Ausland waren dem Aufruf gefolgt, Bilder ihrer Hochzeit für die Ausstellung „Vom Heiraten“ einzureichen. Auch Künstlerinnen wie Verena Jaekel, Freya Hattenberger und Btihal Remli beteiligten sich an der Ausstellung, die anlässlich der ColognePride präsentiert wurde. „Es hat uns sehr beeindruckt, dass so viele gleichgeschlechtliche und verschiedengeschlechtliche Paare mitgemacht haben. Sogar aus Buenos Aires, Los Angeles, Manila und Indien sind uns Hochzeitsfotos zugeschickt worden“, freute sich die Künstlerin und Kuratorin Rosanna D’Ortona.

Bereits vor zwei Jahren hatte Volker Beck zur ColognePride die Schirmherrschaft der Ausstellung „Neue Familienportraits“ im Fotoraum übernommen und ließ es sich auch bei der aktuellen Ausstellung „Vom Heiraten“ nicht nehmen, eine bewegende Ansprache zu halten. Schon seit Jahrzehnten engagiert er sich für die „Ehe für alle“. Volker Beck hob angesichts der vielen Hochzeitsfotos aus verschiedenen Kulturen, Religionen und Paarkonstellationen hervor, dass es allen Paaren letztlich nur um eines geht: die Liebe. Es werde Zeit, dass die Politik in Deutschland die Ehe endlich auch für gleichgeschlechtliches Paar öffne. Die Bevölkerung habe diesen Schritt schon längst vollzogen. Volker Beck dankte der Künstlerin Verena Jaekel, die mit ihren Portraits einer Hochzeitsgesellschaft zweier Männer, die Inspiration zur Ausstellung im Fotoraum Köln e.V. lieferte.
Bei Kaffee, Hochzeitstorte und einem festlichen Piano-Konzert des Musikers Max Freytagließen die Gäste, darunter auch viele Paare, die mit einem Bild in der Ausstellung vertreten sind und extra nach Köln angereist waren, die Ausstellungseröffnung ausklingen.

Die Ausstellung im Fotoraum Köln e.V. kann bis zum 31.7.2016 jeden Sonntag von 16-18 Uhr besichtigt werden.

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des ColognePride

AUFRUF! ZEIG UNS DEIN BILD VOM HEIRATEN!

+++News+++ Deadline verlängert bis zum 25. Juni 2016+++Aufruf!+++


DE|EN

 


Vom Heiraten – On Marriage

Unter der Schirmherrschaft von Herrn Volker Beck, MdB
02/07 – 31/07/2016
Eröffnung: Samstag, 2. Juli 2016, 16 Uhr
Live-Musik von Max Freytag

AUFRUF! ZEIG UNS DEIN BILD VOM HEIRATEN!
Dein Hochzeitsfoto wird Teil der Ausstellung Vom Heiraten im Rahmen des ColognePride 2016. Reiche Dein eigenes Hochzeitsfoto bis zum 20.06.2016 per Mail unter info@fotoraum-koeln.de ein. Gerahmte Fotos (max. Din A4) können direkt zur Eröffnung in den Fotoraum gebracht werden.

Teilnahmebedingungen

VOM HEIRATEN
Ehe für alle. Das ist das Thema der Ausstellung Vom Heiraten. Die komplette Gleichstellung von Lesben und Schwulen bei der Ehe ist in anderen Ländern bereits Wirklichkeit. Vor 15 Jahren war die Einführung der “eingetragenen Lebenspartnerschaft” in Deutschland ein erster Schritt. In vielen Rechtsbereichen werden gleichgeschlechtliche Paare aber immer noch benachteiligt. Während die Mehrheit der Bevölkerung mittlerweile bei gleichgeschlechtlichen Paaren keinen Unterschied mehr macht und von Ehe und von Heiraten spricht, fehlt die echte Gleichsetzung.

Als Schirmherrn der Ausstellung begrüßen wir Herrn Volker Beck, MdB, der sich seit Jahren für eine Gleichstellung von LGBT einsetzt: “Wir wollen eine Gesellschaft, in der es möglich ist, ohne Angst anders zu sein. Wir wollen keine Sonderinstitutionen für Homosexuelle Paare, sondern eine Ehe für alle.” (http://www.volkerbeck.de/kategorie/politik/lgbt/)
anders.Leben!” ist das Motto des diesjährigen ColognePride. Wir rufen in diesem Sinne daher alle auf: “Aufruf! Zeig uns Dein Bild vom Heiraten!”
Inspiration zu dieser Ausstellung waren Familienportraits einer Heirat zweier Männer von Verena Jaekel. Eine Kuratorin – Fotoraum Köln – über die Portraits: “Bei der Betrachtung der Bilder beobachtete ich, wie sehr mein Fokus auf der Paarkonstellation Frau / Mann lag. Ich suchte also auf dem Bild mögliche Kombinationen, obwohl ich doch wusste, das Bild zeigt als Hochzeitspaar zwei Männer!” Die Künstlerin Verena Jaekel erforscht in Ihrer Arbeit das zeitgenössische Bild der Familie. In ihrer fotografischen Arbeit betrachtet sie dieses komplexe Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Bereits 2005 portraitierte sie z.B. gleichgeschlechtliche Paare, die sich den Wunsch der Elternschaft erfüllt hatten. Der Fotoraum Köln e.V. präsentierte die Serie “New Family Portraits / Neue Familienportraits” 2014 im Rahmen der Cologne Pride ebenfalls unter der Schirmherrschaft von Volker Beck (MdB).

Öffnungzeiten: jeden Sonntag 16-18 Uhr sowie nach Vereinbarung. Finissage: Sonntag, den 31.7.2016 16-18 Uhr

 


MAX FREYTAG

Hinter dem Pseudonym MAX FREYTAG verbirgt sich der Multiinstrumentalist Christian Dreher. An Gitarre, Bass, an diversen Tasteninstrumenten sowie als Sänger hat sich der Wahlkölner in Bands wie Capricorn oder A Dark Day for the Dinosaurs im Indierock-Zirkus bereits einen Namen gemacht. Nun legt er mit „Solo Piano II“ sein zweites reines Klavieralbum vor. Mit weichem Tastenanschlag entfaltet MAX FREYTAG unaufdringlich und behutsam immer wieder große Melodienbögen. Dabei schöpft er aus einer schier unerschöpflichen Ruhe und man wird schon nach den ersten Tönen von „Dresden“ unweigerlich in den sanften Fluss seiner wundervoll verträumten Stücke gesogen. Auch die neun weiteren Eigenkompositionen auf „Solo Piano II“ sind filigran gespielt und zeugen von außergewöhnlichem Feingefühl, werden im Verlauf energischer, bleiben aber doch immer klar und zugänglich. Damit ist die Musik von MAX FREYTAG im besten Sinne als Piano-Pop zu bezeichnen. www.maxfreytag.de

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des ColognePride

Wir haben Gäste am 8.April 2016

DE|EN

Lua Ribeira Noises in the blood

LUA RIBEIRA
NOISES IN THE BLOOD
09/04 – 08/05/2016

+++FINISSAGE AM 8.MAI 2016+++16-18 Uhr+++mit Kaffee und Kuchen+++

Bilder von der Vernissage am 8. April 2016 mit Live-Musik von Cadavre de Schnapsgibt es hier zu sehen.

NOISES IN THE BLOOD: THE NOISE THAT IT MAKES IS PART OF THE MEANING

In ihrer künstlerischen Arbeit erforscht Lua Ribeira (GB, Newport) die Urinstinkte des Menschen als anthropologische Konstante. In ihren Fotografien untersucht sie aktuelle Tabus der modernen, westlichen Gesellschaft und nonkonforme Verhaltensweisen unter den Aspekten, Andersartigkeit, Leidenschaft, Rasse, Kultur und Politik. In der Serie „Noises in the Blood“ taucht sie in die Welt des „Dancehall“ ein und bildet die Essenz dieses Rituals in einer rauen Bildästhetik ab. Sie zelebriert in ihren Bildern die vielschichte kulturelle Kollison von Dancehall in der westlichen Rezeption und den (aus ihrer Sicht) damit verbundenen andauernden Fehlinterpretationen.

Dancehall“ entstand in den 1940er-Jahren in Jamaica als subkulturelle Bewegung der Bewohner der Innenstadt Kingstons, denen der Zutritt zu großen Tanzpartys, sogenannte Dances in Uptown Kingston verweigert wurde. Beeinflusst von afrikanischen Rhythmen, der Reggae Kultur und „American Gangster“ Attitüden (u.a.), ist Dancehall heute ein Kulturraum für Musik, Lyrics, Tanz und Fashion. Sprechgesang auf Patois (das jamaikanische Kreolisch) wird mit partytauglicher, beat- und basslastiger Musik kombiniert. Seine „schmutzige Sprache“ und die, mit viel Sorgfalt hergestellten, extrem provokativen und farbenfrohen Outfits und Perücken erheben sich gegen moralische Werte und gesellschaftliche Konventionen. Frauen und Männer inszenieren in diesem Ritual ihre Sexualität in einer zweideutigen Atmosphäre von Abscheu und Verlangen. Sie feiern den Tanz in einer Art theatralischer Selbstoffenbarung, bei dem der Körper beredt seine Fähigkeit zum Ausdruck bringt, materielle Deprivation zu erdulden und zu überwinden. Insbesondere Frauen präsentieren ihre Körperbeherrschung und stellen sich gekonnt mit erotischen Becken-Bewegungen zur Schau. Von der Oberschicht oft vereinfacht als vulgär und misogyn dargestellt, verzeichnen die Höhepunkte des Dancehall jedoch Momente von tiefer Trance, Gewalt, Sex und Drama. Ergriffen vom Konzept dieses Rituals, wird Dancehall zu einem spezifischen kulturellen Verständnis universaler Themen.

In „Noises in the Blood“ findet Dancehall an gewöhnlichen Orten Großbritanniens statt, in Eigenheimen, Parks oder Clubs. Die jamaikanische Community in Großbritannien pflegt ihre Tradition und Identität in einem Land, das sie einst versklavt und kolonisiert hat. Das kulturelle Netzwerk zwischen beiden Ländern führt dazu, dass sich die jamaikanische Folklore auch in der britischen Gesellschaft weiter entfaltet. Simon Bainbridge (Editorial Director at British Journal of Photography) schreibt: “Lua’s work intrigued me from the first picture. You are immediately confronted by this quite harsh aesthetic […]Her preoccupation with ideas about diaspora, the exotic, cultural assimilation and resistance, all come through in this heady stew of images.”

Lua Ribeira (*1986, Galicien) macht gerade den Abschluss in Dokumentarfotografie an der University of South Wales, Newport.

www.luaribeira.com | ÖFFNUNGSZEITEN: jeden Sonntag 16-18 Uhr sowie nach Vereinbarung | FINISSAGE: Sonntag, den 8. Mai 16-18 Uhr

Cadavre de Schnaps
CADAVRE DE SCHNAPS

Let bad things happen, Live-Musik

„Eine echte Underground Perle“ nannte die Stadtrevue Cadavre de Schnaps, ein DIY-Projekt des Wahl-Kölners Jeong-Il Sin und zählte sein neues Album „Let bad things happen“ zu den sechs besten Kölner Alben des Jahres 2015.Der koreanisch-stämmige Songwriter mit Vorliebe für Punk- und Indierock schuf ein ungeschliffenes Stück Musik, das abseits des Mainstreams eine rohe, ehrliche Dringlichkeit ausstrahlt.

„Let Bad Things Happen ist einerseits ein experimentelles Folk-Album, die verschlungenen Songstrukturen deuten jedoch in Richtung Artrock. Und die Haltung ist Punk.“ (Stadtrevue, Oliver Minck)

Bei seinen Live-Auftritten präsentiert Jeong-Il Sin die Songs auf der Akustikgitarre. So kommt die sehr direkte Emotionalität seiner Musik klar zum Ausdruck, die durch seinen extrovertierten Gesang verstärkt wird.

http://cadavredeschnaps.bandcamp.com/releases

Wir haben Gaeste

Der Fotoraum Köln e.V. ist Atelier und Ausstellungsplattform zugleich. Ob Dokumentarfotografie, Fotojournalismus oder Landscape, experimentelle, inszenierte oder konzeptionelle Fotografie: In der interdisziplinären Ausstellungsreihe „Wir haben Gäste” stellt der Fotoraum Köln e.V. internationale Gegenwartsfotografie vor und konfrontiert sie mit Musik, Performance oder Bewegtbildern.

Pressekontakt: presse@fotoraum-koeln.de | Rosanna D’Ortona, Bernadette Jansen

Wir haben Gäste am 22. Januar 2016

+++Verlängerung +++bis Ende März+++Öffnungszeiten nach Vereinbarung+++

 

SIBYLLE MALL 5 JAHRE SPÄTER
BERNADETTE JANSEN 1+1=3
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ZHIVAGO MANUAL OF STYLE, LIVE ab 21 Uhr

BILDER VOM ERÖFFNUNGSABEND GIBT ES HIER.

SIBYLLE MALL 5 JAHRE SPÄTER

Von 2008 bis 2010 hat Sibylle Mall zwei miteinander befreundete kurdische 16-jährige Mädchen begleitet und fotografiert. In einem Buchprojekt ließ sie die beiden Teenager mit ihren Gedanken zu den Themen Liebe, Freundschaft, Religion, Familie und Nationalität zu Wort kommen.Fünf Jahre später hat Sibylle Mall sie noch einmal fotografisch begleitet und sich ihre Geschichte erzählen lassen. Wie haben sich die Lebenswelten der beiden Mädchen verändert? Heute lebt eine von den beiden im kurdischen Teil der Türkei und hat zwei Söhne. Ihre Freundin lebt nach wie vor in Leverkusen, hat eine Ausbildung als Altenpflegerin abgeschlossen und versucht den Spagat zwischen der deutschen Kultur und den Erwartungen der Familie. Die Künstlerin und Sozialwissenschaftlerin Sibylle Mall setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit gesellschaftlichen Themen und sozialen Milieus auseinander. Ihr Ziel ist es, die Lebenswelten fotografisch zu erfassen und dabei auch Gedanken und Gefühle der Portraitierten zu transportieren.

 

Bernadette Jansen 1+1=3

BERNADETTE JANSEN 1+1=3

Es sind keine Triptychen im klassischen Sinne, die Bernadette Jansen in ihrer Arbeit 1+1=3 präsentiert. Sie kombiniert ein Bilderpaar mit einem separaten dritten Bild, welches sie auf ästhetischer und/ oder semantischer Ebene mit den beiden ersten Fotografien assoziiert. Die Künstlerin lädt den Betrachter dazu ein, ihr subjektives tertium comparationes*, das sich in einer Stimmung verdichtet, zu teilen. * lat. tertium comparationis: „das Dritte des Vergleiches“

 


LIVE-MUSIK von ZHIVAGO MANUAL OF STYLE

Zhivago Manual of Style: eine Band, zwei Frontmänner. Taylor – der Stichwortgeber – tönt und zupft zum Bossa Nova, das zynische, postmoderne Herz darf endlich schmelzen. Ashforth – der Exzentriker – schlägt sich mit Casio und Inbrunst durch heidnischen Folk und lo-fi Hymnen, Trance und Wahn werden aktiviert. Schöne Harmonien und bruitistische Rhythmen, spontane Stand-up und ehrliche, raue Emotionen – das alles und noch viel mehr kombiniert Zhivago Manual of Style.

AUSSTELLUNGSDAUER: 23.01-21.02.2016 | ÖFFNUNGSZEITEN: jeden Sonntag von 16-18 Uhr sowie nach Vereinbarung

 

Wir haben Gäste am 6. November 2015

FRANCESCA MAGISTRO LUCUS A NON LUCENDO
LJON Kölner Folktrio um Nastja Sittig

Vielen Dank an all unsere Gäste für den schönen Abend! Um ein paar Eindrücke zu gewinnen, was alles los war, könnt ihr hier klicken.

 

FRANCESCA MAGISTRO Lucus a non lucendo

Der Fotoraum Köln e.V. präsentiert mit “Lucus a non lucendo” eine dokumentarische Arbeit von Francesca Magistro (ITA). In dem interdisziplinären Projekt beleuchtet Francesca Magistro mithilfe von Fotografien, dem Medium Zeitung und Interviews in Videosequenzen die Auswirkungen der Erdölförderung in einer der ärmsten Regionen Süditaliens, Basilikata – auch bekannt als Lukanien.
Das eigentlich idyllische Landleben steht im Schatten der nahen Raffinerie.
Über mehrere Jahre begleitete Francesca Magistro mit Foto- und Videokamera u.a. den Alltag des Bauern, dessen Land unmittelbar an die Raffinerie grenzt. Außerdem befragte sie die Jugendlichen in der Umgebung, untersuchte ihren Umgang mit dem Wissen oder Nichtwissen über mögliche negative Auswirkungen dieser Raffinerie auf ihr Leben.

Während die internationalen Konzerne vom Ölgeschäft profitieren, blieb der versprochene Wohlstand für die lokale Bevölkerung aus. Die Region kämpft mit Arbeitslosigkeit und Abwanderung. MEHR…HIER KLICKEN

 

LJON, Kölner Folktrio um die Singer-Songwriterin Nastja Sittig

Was man nicht hört, nicht sieht – das, was zwischen den Zeilen und Noten lebt – knisternd, im Verborgenen: Mit einer Geisterbeschwörung zwischen lyrischem Indie-Folk und minimalistischem Americana zieht die Musik Ljons den Zuhörer in ihren Bann – vertraut und befremdlich, tief und klar, in sich gekehrt und offen zugleich.

Das Kölner Folktrio um die Singer-Songwriterin Nastja Sittig schafft eine knisternde Atmosphäre – und das mit einfachen Mitteln. Filigrane Gitarrenzupfmuster, verschlungene Bassmelodien (Erik Werner) und pulsierende Schlagzeugkessel (Matthias Traschütz) bilden den Erdboden, über

den sich Nastjas Liedergeschichten wie Thoreaus Wälder erstrecken. Eigenwillig nimmt sie uns mit auf die Reise: eine Erinnerung an eine Zeit, in der man oft traurig, aber dafür auch ganz ungebremst glücklich gewesen sein muss. MEHR… HIER KLICKEN

 

 

Fotoraum Köln e.V. | Wir haben Gäste

Der Fotoraum Köln e.V. ist eine Arbeits- und Ausstellungsplattform für zeitgenössische, künstlerische Fotografie und interdisziplinäre Projekte. Der Verein formierte sich 2015 aus der nunmehr 13 jährigen Ausstellungspraxis des Fotoraums – einer privaten Initiative, deren Mitglieder (alle selbst Künstlerinnen) sich in dem Bereichen Bildende Kunst und Musik mit kulturellen und künstlerischen Projekten seit Jahren engagieren.
Ziel des Fotoraum Köln e.V. ist es, einen besonderen Ort für internationale Gegenwartsfotografie zu schaffen und junge Talente zu fördern. Junge Dokumentarfotografie und Fotojournalismus gehören ebenso zum großen Spektrum der präsentierten Kunst wie Landscape, experimentelle, inszenierte und kon-zeptionelle Fotografie. Jedes Jahr werden bis zu fünf Ausstellungen für Gastkünstler in den Räumen eines ehemaligen Ladenlokals organisiert.

In der Ausstellungsreihe „Wir haben Gäste“ präsentiert der Fotoraum Köln e.V. interdisziplinäre Projekte aus den Bereichen Fotografie, visuelle Medien und Musik. Herzstück der Veranstaltung ist die Konfrontation zweier Künstler aus unterschiedlichen Sparten am Eröffnungsabend einer mehrwöchigen Ausstellung. Präsentiert wird zum einen der Fotograf / die Fotografin mit einem eigens für diesen Raum angefertigten Ausstellungskonzept. In Korrespondenz dazu gibt es ein Musikkonzert, einen Audio-Beitrag, eine temporäre Installation oder einen Vortrag. Zwischen beiden Künstlern findet ein Austausch statt, der sich am Abend der Veranstaltung in der Begegnung mit dem Publikum.

Oma und Opa am 11. September 2015 | Offene Ateliers 2015

Franzi Burkhardt

Oma und Opa von Franzi Burkhardt

AUFRUF! Bring Deine Oma und Deinen Opa mit.

Jedes Foto der eigenen Großeltern, das bis zum 31.8.2015 an den Fotoraum gemailt wird oder gerahmt zur Vernissage am 11.09.  mitgebracht wird, wird parallel zu den Arbeiten der Künstlerin Franzi Burkhardt gehängt und bleibt bis zum 11. Oktober in der Herderstr. 88 zu sehen.

Eindrücke vom Eröffnungsabend und der Hängung – hier

Wie nahe sind oder waren wir unseren Großeltern? Haben wir liebevolle Erinnerungen, stehen wir noch in Kontakt, sind wir distanziert, gibt es verschwommene, alte Bilder oder deutliche, aktuelle? Was verbindet uns, was trennt uns von ihnen? Sehen wir in ihnen nur die alten Menschen, die sie nun sind oder auch die Jungen, die in ihnen wohnten? Die Antworten auf diese Fragen wollen wir, die Macherinnen des Fotoraum Köln e.V. gemeinsam mit der Künstlerin und dem Publikum ausloten.

MEHR INFO

WIE MACHE ICH MIT? HIER KLICKEN

Franzi Burkhardt zu Gast bei den Offenen Ateliers Köln

Franzi Burkhardt Oma und Opa

Franzi Burkhardt “Oma und Opa”

 

Franzi Burkhardt
Oma und Opa

11.09. – 11.10.2015
Im Rahmen der Offenen Ateliers Köln 2015

Eröffnung: Freitag, 11. September 2015
Einlass ab 20 Uhr
Live-Musik von Jasmin Banu

Öffnungszeiten:
Samstag 12.09. 14-18 Uhr
Sonntag 13.09. 14-18 Uhr
Danach: So 16 – 18 Uhr (und nach Vereinbarung

 

Eindrücke vom Eröffnungsabend – hier

 

Diese Zeit wird unweigerlich jeden von uns ereilen – einen Großteil gelebten Lebens bereits hinter sich zu haben. Dieses Leben hat Spuren hinterlassen, Linien, Farben und Strukturen sind äußerliche Zeugen der Jahre.

Die Künstlerin Franzi Burkhardt (30) dokumentierte den Alltag und das private Lebensumfeld ihrer Großeltern Doris und Manfred.

Franzi Burkhardt: „Ich habe versucht zu beobachten in eine Stille zu gehen und nicht da zu sein. Die Kamera war für sie gar nicht so bedeutungsvoll. Schnell war es ihnen egal. Sie haben sich auch nicht bedrängt gefühlt. Es war eher mein Gefühl das unbehaglich war. Wie jetzt in so eine andere Position wechseln? Die Fotografin, nicht die Enkelin.“ Entstanden sind Fotos, die einen stillen, liebevollen, aber auch humorvollen Blick auf ein Paar freigeben, das viele gemeinsame Jahre miteinander verlebt hat und nun seinen Tagesablauf mit den Beschwerlichkeiten des Alters gestaltet. Aus dem Versuch die Großeltern mit Abstand durch die Kamera zu betrachten, ist Nähe entstanden.

MEHR INFO HIER KLICKEN

 

JASMIN BANU


Die Kölner Musikerin Jasmin Banu spielt zur Eröffnung am 11.09. ab 21 Uhr ein Live Set.
Jasmin Banu singt kleine, groovige Folksongs. Experimentierfreudig und immer wieder mal ganz anders erzählt sie Geschichten über Wind, Wale und andere Wahrheiten. Mit Akustik Gitarre und ihrer Stimme schafft die Singer – Songwriterin eine andere Art von Nähe. Wir sind gespannt, welches Lied sie ihren Großeltern widmet…

Jasmin Banu auf Soundcloud

Sieben mal am Tag tot umfallen * Dreaming Leone verlängert

 

heute & am 19.07. von 16 – 18 Uhr

kommen, riechen, sehen, blättern, freuen*

DREAMING LEONE, Buchvorstellung und Künstlergespräch

DREAMING LEONE, ein Fotobuch von Michela Palermo & Alvaro Deprit

Buchvorstellung mit Künstlergespräch und Signierstunde

Freitag            26.06.2015, 20-22 Uhr

Samstag          27.06.2015, 16-18 Uhr

Sonntag          28.06.2015, 16-18 Uhr

 

…DREAMING LEONE bleibt noch ! 

Am 05.07. + 12.07. + 19.07.  von 16 bis 18 Uhr

 

DREAMING LEONE heißt das Fotobuch von Alvaro Deprit und Michela Palermo, das Ende Juni im Fotoraum vorgestellt wird.
Im Rahmen eines Künstlergesprächs werden die Herausgeber über die Entstehung des Buches, ihre fotografische Arbeit sowie weitere Publikationen sprechen und mit dem Publikum einen anregenden Diskurs schaffen.

In den 70er und 80er Jahren entstand in der Wüste von Tabernas nahe Almeria in Südspanien das Hollywood des Westerns. Durch legendäre Filmemacher wie Sergio Leone wurden diese Landschaft und die Drehkulissen zum Inbegriff der sogenannten „Spaghetti-Western“. Was passiert mit solch einem Ort, den Anwohnern und Beschäftigten wie z.B. den Stuntmen, wenn keine Western mehr gedreht werden, die Filmsets aufgegeben werden und nur noch die Sehnsucht nach den glorreichen vergangenen Tagen bleibt? Alvaro Deprit spürt mit seinen Bildern der vergangenen Welt der Sergio Leone Filme nach – Cowboys, Pferde, verlassene Häuser, die Prärie – ein Freizeitpark. Wie weit reicht der Einfluss kultureller Veränderungsprozesse? Wie gehen die Betroffenen damit um oder verändern ihren Ort so, um von ihm weiterleben zu können?
Aus einer Reportage von Alvaro Deprit über die Krise der Kinoindustrie in seinem Heimatland Spanien entstand in Zusammenarbeit mit der italienischen Fotografin Michela Palermo das Fotobuch DREAMING LEONE. Michela Palermo: „Alvaro and I saw the power of telling this story in a book form, so we decided to set Alvaro’s images in an object that could give something of the legacy of the world created by Sergio Leone back to the viewer.”

HIER klicken für mehr INFORMATIONEN…

HIER klicken: DAS BUCH IM VIDEO

Fotoraum Köln e.V. gegründet

Vereinsgründung mit dem Kulturpaten Roland Neuburg

 

 

Von der Ausstellungsreihe zum Verein
Am 27. April 2015 hat sich der gemeinnützige Verein „Fotoraum Köln“ gegründet.
Der Verein formiert sich aus der nunmehr 13 jährigen Ausstellungspraxis im Rahmen der Reihe „Wir haben Gäste“ des Fotoraums

Förderung
Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege der Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel im realen und virtuellen Raum. Besonderes Anliegen ist dem Verein die Unterstützung lokaler, regionaler künstlerischer Positionen wie auch Kooperationen mit internationalen Künstlern mit künstlerisch, kulturellen Bestrebungen. Vor allem soll jungen Künstlern ein Netzwerk geboten werden und ihr Schaffen durch die Planung und Durchführung von Ausstellungen unterstützt werden.

Austausch, Vernetzung und Öffentlichkeit
Die Mitglieder des Vereins schätzen die Impulse, die aus interdisziplinären Projekten hervorgehen: Fotografie tritt in Dialog mit den Disziplinen Neue Medien, Performance und Musik.
Fotoraum Köln e.V. versteht sich als Künstlerplattform von der aus künstlerische Fotografie durch Ausstellungen oder andere kulturelle Veranstaltungen einem breiten, unbegrenzten Publikum nahegebracht wird und von der aus die Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit diesem Medium gefördert wird.

Dank
Unterstützung bei der Vereinsgründung erhielten die neuen Mitglieder durch die Kölner Kulturpaten e.V. mit Claudia Bleier sowie durch den Kurator Roland Neuburg (Förderkreis Hochbunker Körnerstraße 101 e.V.), der ihnen im Rahmen einer ehrenamtlichen Kulturpatenschaft mit Rat und Tat zur Seite stand. Aufgrund seines großen Engagements wurde Roland Neuburg noch am Gründungstag zum 1. Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

gefördert durch die Kölner KulturPaten

 

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Wir haben Gäste am 24. April 2015

Bild 1 von 3

Sylvia Ballhause Self-developing Image 70 x 51,5 cm 2012

Wir haben Gäste

Sylvia Ballhause | Fotografie

Cordula Hamacher | Saxophon

Freitag, den 24. April 2015

Eröffnung um 20 Uhr

In der Reihe „Wir haben Gäste” präsentiert der Fotoraum diesmal Sylvia Ballhause. Die Exponate der Ausstellung entstanden während einer Künstlerresidenz auf der Insel Halsnøy in Norwegen: Landschaftsaufnahmen, Wolkenbilder, Stillleben und Interieur. Ballhause beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten fotografischer Prozesse und unserer Wahrnehmung. Irritationen entstehen bei der Betrachtung der Arbeiten: die Künstlerin schafft mit experimentellen Eingriffen einen anderen Blick auf die Welt.

Markus Weckesser beschreibt es so: In den Wolkenbildern von Sylvia Ballhause steht die Welt Kopf. Dabei gibt die Künstlerin lediglich unverfälscht wieder, was ihre analoge Großformatkamera an der norwegischen Westküste aufgezeichnet hat. Um den relativ teuren Negativfilm zu sparen, bestückte sie eine Kassette mit schwarzweißem Fotopapier und belichtete diese direkt. So findet die Einmaligkeit der Wolkenformation entsprechenden Ausdruck im Unikat des Fotos. Darüber hinaus ist das optische Phänomen so simpel wie verblüffend: Denn obgleich die Kamera genau das zeigt, was sie aufgenommen hat, stehen die Bilder verkehrt herum. Es fehlt die ansonsten positive Umkehrung.
Sylvia Ballhause, geb. 1977 in Halle an der Saale, studierte Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Christopher Muller und Beate Gütschow. Sie lebt zurzeit in Mannheim. www.sylviaballhause.de

Ab 21 Uhr Musik von Cordula Hamacher | Saxophon
Cordula Hamacher studierte Jazzsaxophon in Frankfurt und Mannheim sowie Komposition in Linz. Neben der Liebe zum Jazz, spiegelt ihre Musik ihren persönlichen Blick auf andere Musiksphären wider. Das Beste aus verschiedenen Stilen isolieren und wieder zusammenfügen, so komponiert die Saxophonistin ihre Musik. Es entstehen kleine musikalische Schmuckstücke; unaufgeregt, durchdacht, manchmal impressionistisch anmutend. Vom Swing ausgehend, verbindet sie Elemente aus Jazz, Klassik, Soul, Minimal Musik zu einer einzigartigen Mischung.

Ausstellung: 25.04. – 31.05.2015 | jeden Sonntag zwischen 16-18 Uhr geöffnet | Finissage 31.05.2015 16-18 Uhr

 

Luisa Zanzani, De Rerum Natura | Öffnungszeiten

 

Wir haben Gäste am 16.01.2015

Große Dankbarkeit an Luisa Zanzani für ihre Geschichten über die Hintergründe zu ihrer Ausstellung “De Rerum Natura”,

die am Freitag 16.01.2015 eröffnet wurde.
Dank auch an Donna Regina für ihren großartigen Auftritt auf engstem Raum.
Natürlich bedanken wir uns auch bei allen Gästen. Toll, dass ihr so zahlreich da wart.

Ab jetzt können die Arbeiten in Ruhe Sonntags zwischen 16 und 18 Uhr besichtigt werden in gemütlicher Runde.
Wer sich gerne nochmal mit der Künstlerin verabreden möchte, bitte um Anmeldung unter info@fotoraum-koeln.de.

Herzlichst der FOTORAUM
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