Wir haben Gäste – Jan Stradtmann & Andreas O. Hirsch

 

Jan Stradtmann Ausstellung Third Nature FOTORAUM KOELN

© Jan Stradtmann – Third Nature

JAN STRADTMANN
Third Nature
15.10. – 14.11.2021

Eröffnung: Freitag, 15. Oktober ab 19 Uhr

mit ANDREAS O. HIRSCH, live

Artist Talk: Samstag, 16. Oktober, 18-20 Uhr
Gianpaolo Arena & Jan Stradtmann im Gespräch über Strategien der Dokumentation als künstlerische Methode.

ÖFFNUNGSZEITEN DER AUSSTELLUNG: JEDEN SONNTAG 15-18 UHR.
Während der Eröffnung und des Künstlergesprächs gilt das 3G-Prinzip für den Zugang der Ausstellungsräume. In den Innenräumen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten ohne Anmeldung besucht werden. Die Ausstellung unterliegt in der Durchführung der aktuellen CoronaSchutzverordnung des Landes NRW und der Stadt Köln. Bitte beachten Sie tagesaktuelle Informationen auf dieser Seite! Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Jan Stradtmann
Third Nature, 2015 – 2018

Jan Stradtmanns Arbeit Third Nature stellt eine fotografische Annäherung an die Staudammkatastrophe von Vajont (Italien) dar. Nach der Flutung des Stausees, löste sich im Jahr 1963 eine Flanke des Berges Toc und rutschte in den Stausee am Vajont-Fluss. Die dadurch ausgelöste Flutwelle überschwemmte innerhalb von wenigen Minuten Dörfer und Städte entlang des Flusstals und löschte sie teilweise komplett aus. Ca. 2000 Menschen verloren ihr Leben. Der Damm selbst blieb währenddessen unversehrt. Nicht nur der Schaden, sondern auch der Skandal war nach dem Ereignis groß, da das prestigeträchtige Bauprojekt zahlreichen Expertenwarnungen zum Trotz errichtet worden war.

Third Nature versammelt Motive, die in der direkten Umgebung der von der Flutwelle betroffenen Städte Longarone, Erto und Casso sowie in der künstlich angelegten Stadt Vajont zwischen 2015 und 2018 entstanden sind. Die konzeptuelle Arbeit umfasst Landschaftsaufnahmen ebenso wie Portraitserien von Nachkommen der Überlebenden und einen Index, in dem verschiedene Objekte verknüpft sind. Die Arbeit besteht aus 116 Fotografien (inkl. gefundenen Materialien und Reproduktionen).

Jan Stradtmann studierte MA Photographic Studies an der University of Westminster, London und Kommunikationsdesign an der FH Potsdam. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt (Großbritannien, Frankreich, Italien). 2019 erhielt der den FORMAT Lishui Photography Exhibition Award. Die Arbeit Third Nature ist Teil des Projekts CALAMITA/À.

janstradtmann.de/current/

 

ANDREAS O. HIRSCH

Andreas O Hirsch Live-Set im Fotoraum Köln

Abb. Andreas O Hirsch  ©Norbert Artner

Live-Set im Rahmen von WIR HABEN GÄSTE am 15.10.21 mit Elektrifiziertem Palmwedel und Effekten, die einen Raum zwischen Geräuschmusik, experimenteller Elektronik und spielerischem Freestyle-Gamelan schaffen.

Andreas O. Hirsch ist Musiker, Bildender Künstler und Erfinder elektroakustischer Instrumente. Er produziert bildnerische Arbeiten, Klang, Musik und Texte. Sein Interesse gilt  vor allem Strategien des Übersetzens und Übertragens, absurden Versuchsaufbauten sowie der Entwicklung bildgebender, klanglicher und performativer Verfahren. Motive des Untergangs und des Scheiterns spielen in seiner Arbeit ebenso eine Rolle wie die Idee des Schönen und Perfekten. Im Zuge seiner experimentellen Befragung von Zeichen- und Konnotationssystemen treffen Ordnung und Unordnung in verschiedenen Konstellation immer wieder aufeinander.

Andreas Oskar Hirsch studierte Französisch und Film an der Université Paul Valéry in Montpellier sowie Bildende Kunst an der Kunsthochschule für Medien Köln.

ARTIST TALK – Samstag 16. Oktober von 18-20 Uhr

Gianpaolo Arena & Jan Stradtmann im Gespräch über Strategien der Dokumentation als künstlerische Methode.

 

CALAMITA/À (gegründet 2013) ist eine unabhängige Plattform die wissenschaftliche und künstlerische Praktiken verbindet, um die territoriale Transformation nach der Staudammkatastrophe von Vajont (Italien, 1963) zu untersuchen. CALAMITA/À wird von Gianpaolo Arena und Marina Caneve kuratiert.

Gianpaolo Arena realisiert Forschungsprojekte zu ökologischen, dokumentarischen und sozialen Themen. In seiner Arbeit setzt er Landschaft und Porträt als Mittel ein, um die Darstellung anthropogener Räume, und die Nachhaltigkeit zeitgenössischer Städte, zu untersuchen. Seit 2010 ist er Herausgeber des internationalen Fotomagazins „Landscape Stories“ und organisiert Workshops sowie Veröffentlichungs- und Ausstellungsprojekte. Er ist Mitbegründer von CALAMITA/À. Arena hat Texte für Monografien, Kataloge und Ausstellungen geschrieben, darunter: Carlos Casas, „Vespers & Madrigals“; Raimond Wouda, Céline Clanet und Jan Stradtmann: „1 km“; Joël Tettamanti, „Past, Present and Future“; Karen Knorr, Olivier Richon und Andreas Weinand, „Youth Codes“. Im Jahr 2016 wurde er als einer der Kuratoren des Pavillons von Venedig für die Architekturbiennale nominiert. Im Jahr 2020 kuratierte er das MH ART PROJECT, eine internationale Künstlerresidenz in verschiedenen Gebieten der Regionen Champagne/Cognac (Frankreich) in Zusammenarbeit mit Barbarito Bancel Architekten/LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton. Arenas Arbeiten wurden in mehreren Institutionen und Fotofestivals auf nationaler (Triennale von Mailand; MACRO – Museum für zeitgenössische Kunst in Rom; SI Fest) und internationaler Ebene (X. Architekturbiennale von São Paulo, Brasilien mit „Latitude Platform“; Alt+1000, Rossinière, Schweiz) ausgestellt.

landscapestories.net/en

calamitaproject.com/

 

 

Wir haben Gäste – Rie Yamada & Faira

© Rie Yamada - Familie suchen

© Rie Yamada – Familie suchen

RIE YAMADA
BECOMING FAMILY
27.08. – 26.09.2021

Eröffnung: Freitag, 27. August ab 19 Uhr
Schaufensterkonzert: FAIRA (ab ca. 20:00 Uhr)

 

© Rie Yamada - Ausstellungsansicht FOTORAUM KÖLN

© Rie Yamada

BECOMING FAMILY

Mit FAMILIE WERDEN und FAMILIE SUCHEN präsentiert die japanische Künstlerin Rie Yamada die ersten beiden Teile ihrer Trilogie zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Familie.

With FAMILIE WERDEN and FAMILIE SUCHEN, Japanese artist Rie Yamada presents the first two parts of her trilogy on the past, present and future of the family.

FAMILIE WERDEN ist eine (Re-)Konstruktion von Intimität und Privatem durch Selbstinszenierung – alte gefundene Familienfotografien aus Japan und Deutschland dienen als Vorlage für die liebevoll-humoristische Nachzeichnung von Vergangenem – es entsteht so ein Rollenspiel zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Die Arbeit ist der erste Teil der Trilogie und zugleich Rie Yamadas Abschlussarbeit ihres Bachelor-Studiums in Berlin Weißensee.

Im zweiten Teil ihrer Familien-Trilogie FAMILIE SUCHEN beschäftigt sich Rie Yamada mit den Methoden und Mechanismen der modernen Partnersuche in Japan. Entstanden ist eine interaktive Installation, die auf den eigenen Erfahrungen Yamadas bei Partnersuche-Events („konkatsu“) basiert, wo sich die Künstlerin auf die Suche nach einem Lebenspartner machte – jemanden zum Familie gründen.

Rie Yamada wurde in Nagoya, Japan, geboren. Nachdem sie in Japan Fotografie studiert und drei Jahre in einem Fotostudio gearbeitet hatte, kam sie 2011 nach Berlin. Im Jahr 2013 begann sie ihr Studium der Visuellen Kommunikation an der Weißensee Kunsthochschule Berlin. Ihre Bachelor-Abschlussarbeit FAMILIE WERDEN wurde mit dem Gute Aussichten Photography Award und dem Mart Stam Preis ausgezeichnet. Mit FAMILIE SUCHEN schloss Yamada 2020 ihr Masterstudium ab. Im Rahmen ihres Meisterschülerabschlusses arbeitet Rie derzeit am dritten und abschliessenden Teil der Serie, der von ihr selbst und ihrer zukünftigen Familie handeln wird.

rieyamada.com

Bilder der Eröffnung

 

FAIRA

 

Foto von: Marisol Valqui Julius

Faira ist das Folk-Experimental Projekt von Sängerin, Texterin und Gitarristin Sophia Spies (DE). In ihren melancholisch getragenen Liedern reflektiert Spies traumartige und situative Begegnungen mit sich selbst und der Welt, die sie durch assoziative Beziehungen sinnbildlich stets fortspinnt. Durch ihr Verständnis für Songwriting erzeugt sie eine starke Bildsprache, die durch klassische und spielerische Arrangements an der Gitarre, in Kombination mit experimentellen Lo-Fi Elementen ihren Ausdruck findet. Inspiriert durch Künstler wie Joanna Newsom, Leonard Cohen Coco Rosie und Sufjan Stevens zeichnet Faira ihre ganz eigene, intime Version von Folk. So wirken ihre Songs vertraut und doch wie neu zusammengesetzt. Die impulsive Stimme und die ungewöhnlichen Gesangharmonien der 29-Jährigen Wahlkölnerin klingen dabei so verletzlich wie düster zugleich.

Im Mai 2021 veröffentlichte Faira ihr drittes Album Fireflies and Bats (Or a Predictable Series of Waltzes). Reduziert auf Fairas Stimme und Gitarrenspiel zeigt sich die Musikerin hier von ihrer verletztlichsten und gleichsam stärksten Seite.

Faira is the folk-experimental project of singer, songwriter and guitarist Sophia Spies (DE). In her melancholy songs, Spies reflects dreamlike and situational encounters with herself and the world, which she continues to symbolically weave through associative relationships. Through her understanding of songwriting, she creates a powerful imagery that finds its expression through classical and playful arrangements on the guitar in combination with experimental lo-fi elements.

faira.de

 

 

 

 

 

ANDREAS WEINAND – THE GOOD EARTH

© Abb. Andreas Weinand


Andreas Weinand

The Good Earth
AIC ON 2021

Samstag, 19. Juni um 15 Uhr
Buchvorstellung THE GOOD EARTH mit ANdreas Weinand

Öffnungszeiten der Ausstellung
Freitag, 18. Juni 14-18 Uhr
Samstag, 19. Juni 14-18 Uhr
Sonntag, 20. Juni 14-18 Uhr

Die Ausstellung kann ohne Anmeldung besucht werden. Die Besucherregistrierung zu einfachen Rückverfolgbarkeit erfolgt mittels recover.de oder Eintrag ins Formular vor Ort. Die Ausstellung unterliegt in der Durchführung der aktuellen CoronaSchutzverordnung des Landes NRW und der Stadt Köln. Bitte beachten Sie tagesaktuelle Informationen auf dieser Seite!

Wir freuen uns auf Gäste.

 

 

Ausstellungsdokumentation // 22.05. – 20.06.2021

_

 

PHOTOGRAPHIE ODER DIE KUNST, SEHENDEN AUGES IN DER WELT ZU SEIN.

Im Kosmos von Andreas Weinand steht am Anfang nicht das Wort. Zunächst sagen Bilder mehr als tausend Worte, denn am Anfang steht das Sehen, die Photographie, die ihn durch das Leben im Hier und Jetzt navigiert. Existenz und künstlerisches Wirken sind bei Andreas Weinand untrennbar miteinander verbunden und ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Über das Medium der Photographie erlangt er Kenntnis über das eigene Selbst, wird sich seiner Entwicklung als Mensch bewusst und findet so auch letztlich zur Sprache. „Indem ich über den Prozess des Photographierens Erfahrungen mache, mich quasi ganz tief in ein Thema hineinschraube, lerne ich, begreife Zusammenhänge und entwickle eine visuelle Erzählstruktur, die diesen Erfahrungsprozess kommuniziert.“

[mehr lesen →]

FOTORAUM KÖLN BEI AIC ON 2021

AIC ON 2021
18.06.-20.06.21

14-18 Uhr

 

 

Vom 18. bis 20. Juni findet bereits zum fünften Mal das gemeinsame Wochenende der Kölner Kunstinitiativen AIC ON 2021 statt. Auch der FOTRORAUM KÖLN ist wieder mit einer Ausstellung vertreten. Art Initiatives Cologne (AIC) ist ein 2015 gegründetes Netzwerk von derzeit rund 40 freien, nicht kommerziellen Kunst- und Projekträumen, Kunstinitiativen und Festivals in Köln.

 

Wir haben Gäste – Andreas Weinand

The Good Earth von Andreas Weinand im Fotoraum Köln E.V. Germany / Ruhr region / from the project 'The Good Earth' / Mai 2001 / Farmer kneeling on the field pulling up weeds into an overloaded bucket

© Abb. Andreas Weinand

Andreas Weinand
The Good Earth
22.05. – 20.06.2021
_

Die Ausstellung ist geöffnet und kann ohne Anmeldung besucht werden.

Die Besucherregistrierung zu einfachen Rückverfolgbarkeit erfolgt mittels recover.de oder Eintrag ins Formular vor Ort.  Die Ausstellung unterliegt in der Durchführung der aktuellen CoronaSchutzverordnung des Landes NRW und der Stadt Köln.Mit AHA durchs Jahr: Abstand, Hygiene und Alltag mit Maske. Wir freuen uns auf Gäste.

Öffnungszeiten: Sonntag, 6. Juni 15-18 Uhr & Sonntag, 13. Juni von 15 -18 Uhr sowie nach Vereinbarung (studio@fotoraum-koeln.de)
AIC ON 2021: 18. Juni bis 20. Juni von 14-18 Uhr

Buchpräsentation THE GOOD EARTH im Rahmen von AIC ON 2021 mit Andreas Weinand
Samstag 19. Juni 2021 ab 15 Uhr

Bitte beachten Sie tagesaktuelle Informationen auf dieser Seite!

 

Ausstellungsdokumentation // 22.05. – 20.06.2021

_

 

PHOTOGRAPHIE ODER DIE KUNST, SEHENDEN AUGES IN DER WELT ZU SEIN.

Im Kosmos von Andreas Weinand steht am Anfang nicht das Wort. Zunächst sagen Bilder mehr als tausend Worte, denn am Anfang steht das Sehen, die Photographie, die ihn durch das Leben im Hier und Jetzt navigiert. Existenz und künstlerisches Wirken sind bei Andreas Weinand untrennbar miteinander verbunden und ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Über das Medium der Photographie erlangt er Kenntnis über das eigene Selbst, wird sich seiner Entwicklung als Mensch bewusst und findet so auch letztlich zur Sprache. „Indem ich über den Prozess des Photographierens Erfahrungen mache, mich quasi ganz tief in ein Thema hineinschraube, lerne ich, begreife Zusammenhänge und entwickle eine visuelle Erzählstruktur, die diesen Erfahrungsprozess kommuniziert.“

Themen denkt er sich nicht aus, sie kommen zu ihm. Ideen existieren zunächst als Gefühl. „Ich nehme Menschen und Situationen intuitiv, auf einer vorsprachlichen Ebene wahr. Ich sehe und erkenne die Bedeutung einer Begegnung,ohne meine Eindrücke direkt in Worte fassen zu können.“ Erst durch die langjährige Beschäftigung mit einem Thema wächst Andreas Weinand in seine Projekte hinein. Mit den gemachten Erfahrungen, mit Zeit und Geduld, reift sein Bewusstsein darüber, wie er die jeweilige Arbeit realisieren kann, wie er inhaltliche Schwerpunkte mit prägnanten Bildern visualisiert. Auch wenn sich die Stilmittel und die Technik in den Arbeiten mit der Zeit verändert haben, bleibt die Photographie bei Andreas Weinand ein Schlüssel zum Ausdruck: Sich selbst finden, sich mit Kunst ausdrücken, Bilder erschaffen, die aus der Seele sprechen. Er bildet seine subjektive Perspektive ab, aber im „Spannungsfeld von Wir und Ich“ berührt Andreas Weinand immer wieder existentielle Themen von universeller und zeitloser Bedeutung. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Suche des Menschen nach Individualität.

[mehr lesen →]

Wir haben Gäste – Anna Siggelkow und Maria Wildeis

Die Ausstellung von Anna Siggelkow ist aufgrund der Corona-Situation aktuell für Besucher geschlossen. Über konkrete Termine für eine Wiederöffnung informieren wir zeitnah auf dieser Seite. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen sehr, Sie bald wieder im Fotoraum Köln e.V. begrüßen zu können!

The exhibition is currently closed to visitors until further notice.  We look forward to welcoming you back when we reopen.

 

Anna Siggelkow - Lotus Power II © Anna Siggelkow

Anna Siggelkow
Lotus Power II
ab dem 06.11.2020

Maria Wildeis, Musik

LOTUS POWER II

Mit Lotus Power II blickt Anna Siggelkow auf die Sehnsucht des Menschen nach Natur. Im Versuchslabor wird das Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Nähe zur Natur und der Entfremdung von ihr untersucht. Die installative Arbeit entstand im Rahmen des Projekts “PARALLEL – European Photo Based Platform” 2019-2020. Korrespondierend zu Lotus Power II präsentiert der Fotoraum Köln e.V. Arbeiten von Anna Siggelkow aus den Serien “Sollbruchstelle” und “Platzhalter des Nichts”, die die in uns wohnende Diskrepanz von Natur spielerisch und humorvoll thematisieren.

 

 

Maria Wildeis, live from Fotoraum Köln on Vimeo.

 

We will meet again / Edition Ute Klein Fotoraum Köln e.V.

Sibylle Mall

Abb. Sibylle Mall

2020 Dieses Jahr war und ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Wir alle stehen unter dem Eindruck der
Corona-Pandemie: Unsere Gesellschaft erlebt derzeit einen nie dagewesenen Verzicht auf Zusammenkünfte,
Kultur und öffentliches Leben. Und obwohl wir als Menschen auf den Zusammenhalt als Gemeinschaft so
stark angewiesen sind, halten wir Distanz, um die Schwächsten unserer Gesellschaft zu schützen.

Dennoch haben wir als Fotoraum Köln e.V. ein Programm anbieten können, das auch unter diesen erschwerten
Bedingungen viel Resonanz gefunden hat. Einen großen Teil unserer Kultur- und Vermittlungsarbeit
mussten wir jedoch vorerst in den virtuellen Raum verlegen. Nach den analogen Veranstaltungen mit den
Künstler*innen Ute Klein, Maria de Bragança, Nafiseh Fathollahzadeh und Echo Ho hoffen wir sehr, die geplante
Ausstellung von Andreas Weinand und die bereits aufgebaute Rauminstallation von Anna Siggelkow
im neuen Jahr, mit allen Sinnen erlebbar, präsentieren zu können.

Wir danken all denen herzlich, die uns in dieser Zeit weiterhin fördern und unterstützen, allen Künstler*innen
sowie unserem langjährigem Publikum. In diesem Zusammenhang möchten wir auch gerne noch einmal auf
die Sonderedition von Ute Klein zur Unterstützung des FOTORAUM KÖLN e.V. verweisen, die weiterhin über die
Künstlerin erworben werden kann.

Der FOTORAUM KÖLN e.V. wünscht ein hoffnungsvolles neues Jahr 2021 !

Rosanna D‘Ortona • Julia Horn • Bernadette Jansen • Francesca Magistro • Sibylle Mall

 

Der Fotoraum Köln e.V. bleibt voraussichtlich bis zum 10.1.2020 geschlossen. Wir folgen damit den behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

 

EDITIONSVERKAUF
UTE KLEIN – FOTORAUM KÖLN E.V.

Mit dem Kauf unterstützen Sie die Künstlerin und den Ausstellungsraum zu gleichen Teilen!

limitierte Auflage, 20 Stück pro Motiv
Blattgröße 30 x 40 cm
digitaler C-Print, signiert, nummeriert, ungerahmt

Editions-Zertifikat

Einzelbild 100,- Euro
Bildpaar: 180,- Euro
Dreiergruppe: 250,- Euro

inkl. Mwst, exkl. Versand

Der Verkauf erfolgt auschließlich über Ute Klein.
Alle Motive, Bildpaare und Bildgruppen finden sich auf der Homepage der Künstlerin:
https:/cargocollective.com/uteklein/news-about

 

PS. Möchten Sie uns auf anderem Wege unterstützen?
Wir freuen uns über Spenden an:

Fotoraum Köln e.V.
IBAN DE37 4306 0967 4102 8173 00
GLS Bank Bochum eG

Wir haben Gäste – NAFISEH FATHOLLAHZADEH & Echo Ho

© Nafiseh Fathollazadeh im Fotoraum Köln e.V.

© Nafiseh Fathollahzadeh

 

Nafiseh Fathollahzadeh
Momentography of a Failure
[Addis Ababa]
04.09. – 25.10.2020

Eröffnung: Freitag, 04. September 2020 ab 19 Uhr
Live-Musik: Echo Ho (ab ca. 20:30 Uhr)

Wir bitten um Beachtung der aktuellen Corona-Regelungen für Ihren Ausstellungsbesuch. Das Künstlergespräch und die Live-Performance werden im Schaufenster stattfinden und per Lautsprecher auf die Straße übertragen. Zum Betreten des Fotoraums ist ein Mund-Nasenschutz erforderlich. Da wir zeitversetzt nur wenige Personen einlassen können, bitten wir auch im Wartebereich vor der Tür den notwendigen Mindestabstand einzuhalten.

 

MOMENTOGRAPHY OF A FAILURE [ADDIS ABABA]

Von rural zu urban, vom Ackerland zur Siedlung, Orte, die verschwinden und Räume, die neu entstehen:
Nafiseh Fathollahzadeh dokumentiert in ihrem Fotoessay „8000 cities“ die umstrittene Urbanisierung Äthiopiens. Sie erkundet die Land-zu-Stadt-Transformation der östlichen Peripherie Addis Ababas anhand der Dörfer Dingaja und Chari auf der Nordseite des Akaki Flusses, einem geschlossenen Wohnkomplex der Luxusklasse in Legetafo (Country club developers) sowie dem sozialen Wohnungsbau in „Very far away condominiums“.

“Momentography of a failure” ist ein kollaboratives und interdisziplinäres Fotografie- und Stadtforschungsprojekt von Nafiseh Fathollahzadeh. Das Projekt versteht sich als interaktive Plattform zum Austausch über urbane Räume, Politik und Umwelt. Weltweite Workshops bieten StädteforscherInnen, BewohnerInnen sowie Profi- und AmateurfotografInnen die Möglichkeit, das „Scheitern“ ausgewählter Stadtviertel vor Ort mit einer gemeinsamen Recherche, Analyse und Dokumentation zu beleuchten. Kuratierte Fotoessays werden im Anschluss in einem Fotobuch zusammengefasst und können über eine Smartphone App auf einer virtuellen Landkarte weltweit verortet werden.

„8000 cities“ entstand 2019 im Rahmen des Workshops in Addis Ababa und wird als Pars pro toto im Fotoraum Köln e.V. präsentiert. Die Künstlerin Nafiseh Fathollahzadeh stammt aus dem Iran (*1988, Tabriz) und lebt heute in Berlin. Sie ist Absolventin der Al-Zahra University, Tehran und der Folkwang Universität der Künste. 2019 wurde Momentography of a Failure mit dem DGPH-Bildungspreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet.

 

 

ECHO HO

Echo Ho. 10 Jahre Reihe M-Konzert im Stadtgarten in Köln am 02.10.2019. Foto:WDR/Dirk Borm

Echo Ho. 10 Jahre Reihe M-Konzert im Stadtgarten in Köln am 02.10.2019.
©Foto:WDR/Dirk Borm

Echo Ho versteht sich als interdisziplinäre Künstlerin und Musikerin mit nomadischer Seele. Ihre Arbeiten wurden bisher u.a. im He Xiangning Art Museum in Shenzen, im Center-A in Vancouver und im ZKM Karlsruhe präsentiert. An der Schnittstelle von improvisierter Musik und Komposition kombiniert Ho (aka. Zo-on slows) bei ihren Solo-Performances ungewöhnliche Instrumental-Klänge und polyphone Gesangselemente mit Elektronik und Field Recordings. Ihr philosophisches Musik-verständnis ist von einer fundierten Auseinandersetzung mit dem traditionellen chinesischen Saiteninstrument Guqin geprägt, das sie vor dem Horizont zeitgenössischer experimenteller Musik neu interpretiert und umfunktioniert hat – aus Guqin wurde SlowQin. Echo Ho stammt aus Peking und lebt in Köln. goechospace.com

 

Logos Förderung Fotoraum Köln

 

EBERTPLATZ

OPEN CALL!
VIER BILDER – EINE GESCHICHTE
_

EINSENDESCHLUSS: 31. AUGUST 2020

 

Schick uns Dein Bilder und Deine Geschichte vom Photoautomaten am Ebertplatz und werde Teil des ersten Photoautomaten–Fanzines in ganz NRW:

„Nr.1 – Vier Bilder – eine Geschichte“

Unter der Schirmherrschaft des Fotoraum Köln e.V. und mit freundlicher Unterstützung der Zwischennutzung „Unser Ebertplatz“ soll das Projekt im Sommer 2020 umgesetzt werden. Die Publikation des FANZINE erscheint vorraussichtlich Mitte September 2020. Stay save. Stay tuned!

Welche Geschichten erzählt der Photoautomat nach seinem ersten Jahr am Ebertplatz?

Hochzeitspaare, Verliebte, hochschwangere Paare, NostalgikerInnen, PerfektionistInnen, PoserInnen, DenkerInnen, FreundInnen, Großeltern, EnkelInnen, ganze Familien, Schwestern, Brüder, Geschwister, Masken, Botschaften, Kuscheltiere, Blumen oder einfach nur Mensch. Was führt all diese Menschen immer wieder in den Photoautomaten? Und was führt Dich dorthin?

Open Call
Schickt uns Fotostreifen gescannt in 300dpi, 4cm breit + 20 cm hoch per Email an: photoautomat@fotoraum-koeln.de

Schreibt eure Geschichte dazu direkt in den Nachrichtenteil: Warum sucht ihr den Photoautomaten auf und was erlebt ihr dort Tolles? Bitte achtet darauf, dass ihr eure Geschichten auf max. 500 Zeichen limitiert. Die eingesandten Fotos und Texte werden in dem Fanzine veröffentlicht und eine Auswahl auf den Social-Media-Kanälen von „Unser Ebertplatz“, „Fotoraum Köln e.V.“ und „Vom Photoautomat am Ebertplatz“.

BITTE BEACHTE UNBEDINGT DIE TEILNAHMEBEDINGUNGEN: HIER

 

 

UTE KLEIN – TRIADEN // EDITION

© Ute Klein Motive TRIADEN Edition

Ute Klein
Triaden // EDITION
_

In Zeiten körperlicher Distanz ist zusammen mit der Künstlerin Ute Klein eine Edition aus Motiven ihrer Serie TRIADEN entstanden. Bilder voll ideeller Nähe, die ihren Weg in Euer/ Ihr Zuhause finden können.
Der Gewinn aus dem Verkauf der Edition unterstützt die Künstlerin und den gemeinnützigen Verein Fotoraum Köln zu gleichen Teilen. Wir danken für Eure/ Ihre Unterstützung und senden eine Umarmung im Geiste.

 

Ute Klein: “Die Ausstellung TRIADEN im Fotoraum Köln ging zu Ende und die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie erreichten Deutschland. Galerien, Theater, Museen… jegliche Veranstaltungsorte schlossen von einem Tag auf den anderen. Um solidarisch und verantwortungsvoll zu handeln, sollte man von nun an zu Hause bleiben und Abstand halten zu anderen Menschen.

Das geht nun schon eine ganze Weile; und ich weiss, ich bin nicht die Einzige, der es gefühlsmäßig langsam an die Substanz geht. Mir fehlen die Umarmungen meiner Freunde! Es fehlt mir, meine ältere Verwandtschaft zu besuchen, um auch sie einmal wieder in die Arme zu schließen und zu halten – Intimität und Verbundenheit zu spüren…

In dieser Zeit körperlicher Distanz möchte ich Euch Bilder meiner Serie TRIADEN anbieten, die wenigsten voll von ideeller Nähe sind! Wenn man viel Zeit zu Hause verbringen muss, helfen einem gute Bilder an der Wand!”

 

limitierte Auflage, 20 Stück pro Motiv
erhältlich bis Ende 2020
Blattgröße 30 x 40 cm
digitaler C-Print, signiert, nummeriert, ungerahmt

Einzelbild 100,- Euro
Bildpaar: 180,- Euro
Dreiergruppe: 250,- Euro

Bei Interesse einfach eine Email mit der Bildnummer oder dem Buchstaben an:info@uteklein.com
Der Verkauf erfolgt ausschließlich über die Künstlerin Ute Klein.
Weitere Informationen auch auf cargocollective.com/uteklein

HIER: Es stehen folgende Einzelmotive, Bildpaare und eine Dreiergruppen zur Wahl.

Ute Klein & Maria de Braganca – Social Distancing

Künstlergespräch
Ute Klein – Berlin
Maria de Bragança – Tasmanien

Social Distancing in Zeiten der Corona Pandemie
am 22. März 2020
Fotoraum Köln e.V.

 

Andreas Weinand – The Good Earth – Fotoraum Köln

 

Ausstellungsdokumentation // 22.05. – 20.06.2021

 

 

PHOTOGRAPHIE ODER DIE KUNST, SEHENDEN AUGES IN DER WELT ZU SEIN.

 

Im Kosmos von Andreas Weinand steht am Anfang nicht das Wort. Zunächst sagen Bilder mehr als tausend Worte, denn am Anfang steht das Sehen, die Photographie, die ihn durch das Leben im Hier und Jetzt navigiert. Existenz und künstlerisches Wirken sind bei Andreas Weinand untrennbar miteinander verbunden und ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Über das Medium der Photographie erlangt er Kenntnis über das eigene Selbst, wird sich seiner Entwicklung als Mensch bewusst und findet so auch letztlich zur Sprache. „Indem ich über den Prozess des Photographierens Erfahrungen mache, mich quasi ganz tief in ein Thema hineinschraube, lerne ich, begreife Zusammenhänge und entwickle eine visuelle Erzählstruktur, die diesen Erfahrungsprozess kommuniziert.“

Themen denkt er sich nicht aus, sie kommen zu ihm. Ideen existieren zunächst als Gefühl. „Ich nehme Menschen und Situationen intuitiv, auf einer vorsprachlichen Ebene wahr. Ich sehe und erkenne die Bedeutung einer Begegnung,ohne meine Eindrücke direkt in Worte fassen zu können.“ Erst durch die langjährige Beschäftigung mit einem Thema wächst Andreas Weinand in seine Projekte hinein. Mit den gemachten Erfahrungen, mit Zeit und Geduld, reift sein Bewusstsein darüber, wie er die jeweilige Arbeit realisieren kann, wie er inhaltliche Schwerpunkte mit prägnanten Bildern visualisiert. Auch wenn sich die Stilmittel und die Technik in den Arbeiten mit der Zeit verändert haben, bleibt die Photographie bei Andreas Weinand ein Schlüssel zum Ausdruck: Sich selbst finden, sich mit Kunst ausdrücken, Bilder erschaffen, die aus der Seele sprechen. Er bildet seine subjektive Perspektive ab, aber im „Spannungsfeld von Wir und Ich“ berührt Andreas Weinand immer wieder existentielle Themen von universeller und zeitloser Bedeutung. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Suche des Menschen nach Individualität.

Anknüpfend an seine Gefühle als Kind beginnt er noch während des Studiums an der Essener Folkwangschule (damals GHS Universität Gesamthochschule), Kinder bei Volksfesten und gesellschaftlichen Ereignissen in Situationen zu photographieren, in die er sich anhand eigener Erfahrungen gut hineinversetzen kann. Auch bei der viel beachteten Serie Colossal Youth, in der er sich mit den Augen eines Erwachsenen an das Thema der Adoleszenz mit ihren Irrungen und Wirrungen herantastet, ist ihm das Lebensgefühl seiner Protagonisten aus der eigenen Jugendzeit noch sehr wohl bekannt. Nach der sehr intensiven Auseinandersetzung mit der Intimität anderer Personen, reflektiert Andreas Weinand in Wie in einen Spiegel schauen dann schließlich auch sich selbst und seine eigenen Befindlichkeiten.

The Good Earth ist eine ermutigende Auseinandersetzung mit dem Alter und eine Arbeit über das Verhältnis des Menschen zur Natur. The Good Earth ist ein Acker an der Stadtgrenze von Essen und Mülheim. Im Sommer 1998 entdeckten Andreas Weinand und seine Frau diesen Ort per Zufall. „Das war das pure Glück.“ Dazu steht im Vorwort seines gleichnamigen Buches. „Wir machten einen Spaziergang und schlugen einen Weg ein, den wir noch nicht kannten. Zwischen Pferdekoppel und Wohnhäusern. Der Weg wurde zum Pfad. Plötzlich standen wir vor einem Treibhaus mit einer Bank. Der Ort war fantastisch. Vor uns lag eine Wiese mit Schafen, hinter uns das Treibhaus mit vielen Tomaten und neben uns der Garten.“ Nach einiger Zeit lernten die beiden auch die Senioren kennen, die auf diesem Acker ökologische Landschwirtschaft betrieben. Nachdem er in der ersten Zeit nur dorthin fuhr, um das Gemüse zu kaufen, begann Andreas Weinand irgendwann auch zu photographieren. Über mehrere Jahre hinweg begleitete er mit seiner Kamera Margret, Walter und Erwin. Drei Menschen, die ihren Lebensabend damit verbrachten, ihrem Bedürfnis zu folgen,um im Zyklus der Jahreszeiten ihr Feld zu bestellen. „Fünf Jahre lang erlebt er, wie gepflügt, gepflanzt, gepflegt und geerntet wird, wie Tiere geboren werden und verenden, wie Wetterlagen, Tages- und Jahreszeiten das Licht, die Luft, den Boden, die Pflanzen – einfach alles – durchdringen und verändern.“ (Buchbeschreibung Hannes Wanderer)

„Irgendwann habe ich begriffen, wie vielschichtig und elementar die Erlebnisse sind und habe erkannt, dass ich an einem Thema arbeite, das wirklich relevant und einzigartig ist. Die Zeit auf dem Acker hat mich selbst beglückt und die Thematik ist für die Gesellschaft als Ganzes von Bedeutung.“ War Andreas Weinand bei The Good Earth noch ein Betrachter, fotografiert er nun in seiner aktuellen Arbeit Sonnenfeld mittlerweile selber aus der Perspektive des Gärtners. „Im Garten handle ich selbst, bin Akteur und photographiere aus dem gärtnerischen Handeln heraus was ich sehe, was mich begeistert und erzähle eine Geschichte deren Entwicklung ich lebe.“

 

Ausstellungsdokumentation // 22.05. – 20.06.2021

 

Andreas Weinand (geb. 1958 in Rheine/Westfalen) lebt als Fotokünstler in Berlin. Er studierte Fotografie an der GHS Essen (Folkwang). In seinen ebenso persönlichen wie realistischen Bildern berührt er wesentliche Fragen unseres Lebens. Sein von großer Empathie getragenes Werk erforscht Prozesse der Identitätsbildung und reflektiert das Verhältnis des Einzelnen zur Gesellschaft.

Seine Arbeit ist in umfangreichen internationalen Ausstellugen wie dem Brandts Museet for Fotokunst (Odense, Dänemark), Contretype (Brüssel, Belgien), Gallery 44 (Toronto, Kanada),
Gallery Fotoimage (St. Petersburg, Russland), Matèria Gallery (Rom, Italien) und dem Museum
für Photographie Braunschweig ausgestellt worden. Seine Fotografie ist in öffentlichen Sammlungen wie dem Bauhaus Archiv, Dessau; dem Brandts Museet for Fotokunst, Odense; Contretype, Brüssel; dem Ruhrlandmuseum und dem Museum Folkwang, Essen vertreten.

 

Text: Bernadette Jansen & Andreas Weinand

Mehr Informationen über den Künstler: www.andreasweinand.de

TAKE CARE, SEE YOU SOON!

Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, bleibt der Fotoraum vorerst geschlossen.

Die Matinee am Sonntag, den 22. März fällt leider aus.
Das geplante Künstlergespräch zwischen Maria de Bragança, Rosanna D’Ortona und Ute Klein wird als Online Meeting erfolgen. Wir arbeiten daran, die Ergebnisse auch online zur Verfügung zu stellen. Die Ausstellung von Ute Klein wird verlängert und kann hoffentlich zu einem späteren Zeitpunkt besichtigt werden. Wir in­for­mieren hi­er und auf unseren So­cial-Me­dia-Kanälen über Neuigkeit­en.

In order to prevent further spread of the corona virus, Fotoraum will remain closed for the time being. The matinee on Sunday, 22 March is unfortunately cancelled. The planned artist talk between Maria de Bragança, Rosanna d’Ortona and Ute Klein will take place as an online meeting. We are working on making the results available online as well. The exhibition by Ute Klein will hang for an extended period of time and can hopefully be visited at a later date. We will inform you about news here and on our social media channels.

 

 

Wir haben Gäste – Ute Klein

Fotografie mit dem Titel Triaden#4 von Ute Klein.

© Ute Klein, Triaden#4

Ute Klein
Triaden
07.02. – 22.03.2020
_

Eröffnung: Freitag, 07. Februar 2020 ab 19 Uhr
mit einer Projektion von Maria de Bragança
Tanz-Logbuch „temporary shelter”

Eine Ausstellung im Rahmen der Reihe “Wir haben Gäste”
Das Künstlergespräch führt Mareike Spendel.

BILDER DER ERÖFFNUNG

Mit ihrer aktuellen Arbeit TRIADEN schlägt Ute Klein ein zweites Kapitel ihrer Serie RESONANZGEFLECHTE (2009) auf und setzt sich ein weiteres Mal mit der Abbildbarkeit von Paarbeziehungen auseinander. Erneut unternimmt sie den Versuch, „Liebe und das zwischenmenschliche Spiel in Formen und Farben abzubilden“ (Ute Klein). Mit TRIADEN zeigt sie Sinnbilder, die eine Zeit des Übergangs markieren.

Zwei Menschen in Erwartung eines eigenen Kindes. Eine bewegende Reise für ein Paar, an deren Ende ein Wesen das Licht der Welt erblickt, ein neues Leben beginnt. Die intensiven Erfahrungen der Schwangerschaft bedeuten für die werdenden Eltern ein Schwanken zwischen Extremen. Vorfreude, Glück und Liebe stehen Sorgen, Beunruhigungen und Ungewissheit gegenüber. Ein komplexes Geflecht aus Emotionen in einem Zeitraum starker Wandlung.
In einem performativen Akt modelliert Ute Klein temporäre Plastiken aus zwei, sich umarmenden und gegenseitig verschlingenden Körpern verschiedener Paare. Ihre skulpturale Figurenkomposition integriert sie in einen Bildraum, der die Farben, Flächen, ausgefallenen Muster und die stofflichen Beschaffenheiten der sorgfältig ausgesuchten Kleidung ihrer Protagonisten ergänzend oder kontrastierend aufgreift. Dass sich Ute Klein in ihrem künstlerischen Schaffen intensiv mit dem Genre des Stilllebens sowie den Mitteln der Raumdarstellung in Form von Schichtungen, Verschachtelungen und der Collage-Technik beschäftigt hat, ist ihrer neuen Serie deutlich anzumerken.
Wie bei Klimts berühmtem Gemälde „Der Kuss“ verschmelzen auch bei Ute Klein die beiden, miteinander verwobenen Körper des Liebespaares und werden im und für das Bild eins. Wie im Titel bereits anklingt, nimmt bei Ute Klein aber auch schon ein verbindendes Drittes Raum ein, unsichtbar im Innern des gewölbten Bauches. Inspiriert von der Idee des musikalischen Dreiklangs, bei dem drei unterschiedliche Töne gleichzeitig erklingen, formt die Künstlerin in TRIADEN aus einer Dreiheit eine Einheit. Ute Klein: „In der Mitte zweier ineinander verschränkter Körper ist bereits ein Dritter anwesend, aber noch nicht sichtbar – raumgreifend, aber verschlossen und umschlungen in der Umarmung der werdenden Eltern.“

Ute Klein *(1981) lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit dem Genre des Stilllebens auf eine Weise, die unsere Wahrnehmunig und Akzeptanz des fotografischen Bildes herausfordert. Ihr Interesse gilt skulpturalen, performativen sowie räumlichen Aspekten der Bildgestaltung.

Sie erhielt ihr Diplom an der Folkwang Universität der Künste bevor sie einen Master in Fine Art Photography am Royal College of Art in London absolvierte.Ute Klein hat europaweit an Ausstellungen teilgenommen und ist in mehreren Sammlungen und Publikationen mit ihrer Arbeit  vertreten. Ihre Arbeit »Resonanzgeflechte« wurde im gute aussichten Ausstellungszyklus 2009/2010 gezeigt und war Teil der Bloomberg New Contemporaries in England. Sie erhielt den Kunstpreis Fotografie der Landeshauptstadt München. 2013 wurde sie eingeladen ihre Arbeiten auf der Plat(t)form im Fotomuseum Winterthur zu präsentieren sowie als artist in residence am MuseumsQuartier in Wien zwei Monate zu verbringen. Im Fotoraum ist sie, nach 2013 mit “Verschachtelungen”, zum zweiten Mal zu Gast.

In her series TRIADEN, Ute Klein readdresses a familiar subject of hers: looking at couples and attempting to picture relationship through performative playfulness in a metaphorical way.

uteklein.com

 

Öffnungszeiten: Sonntag 15-18 Uhr.  23. Februar geschlossen.
Matinee mit Künstlergespräch: Sonntag, 22.März 2020, 12 – 15 Uhr
Köln – Tasmanien / Ute Klein – Maria de Bragança via Skype

 

 

 

Maria de Bragança
Tanz-Logbuch „temporary shelter
Videoprojektion

Maria de Bragança nutzt die Begrenzungen ihres Alltags und wandelt sie in kreative Freiräume, um ihrer künstlerischen Praxis nachgehen zu können. Als alleinerziehende Mutter zweier Söhne nutzt sie sowohl häusliche Zwischenzeiten, d.h. vermeintliche Leerläufe wie das Spülen des Geschirrs oder das Aufhängen der Wäsche für tänzerische Improvisationsskizzen, als auch spontane Zwischenzeiten im öffentlichen Raum und in der Natur, wie zum Beispiel an Bushaltestellen oder am Ufer eines Sees. In ihrem Tanz Log-Buch “vrrfff” veröffentlicht die Künstlerin regelmäßig Videos im Zeitraffer von ihren tänzerischen Ausflügen im Alltag.

https://www.instagram.com/vrrfff/

 

Logos Förderung Fotoraum Köln

 

ARTIST TALK – Moritz Scheper und Jens Klein

Jens Klein
Hundewege
Index eines konspirativen Alltags

08.11.2019 – 05.01.2020

Öffnungszeiten: Sonntags von 15-18 Uhr. Am 29.12.2019 bleibt der Fotoraum geschlossen.

Dokumente des Staatssicherheitsdienstes der Deutschen Demokratischen Republik offenbaren die jahrzehntelange Überwachung ihrer Bürger bis in ihren profanen Alltag hinein. Der Künstler Jens Klein hat sich fotografisches Material aus dem Archiv der BStU angeeignet. Befreit von informativen Bezügen und neu arrangiert zu Serien und Tableaus, erhalten die anonymen Objekte staatlicher Observation einen neuen Kontext und dienen der Befragung der eigenen Herkunft.

 

ARTIST TALK
Moritz Scheper im Gespräch mit Jens Klein

Sonntag, 15. Dezember 2019  15:30 Uhr

Anlässlich der Ausstellung “Hundewege. Index eines konspirativen Alltags” treffen sich Moritz Scheper (Neuer Essener Kunstverein) und Jens Klein zu einem Künstlergespräch. Sie werden über die aktuelle Ausstellung und das Medium der Fotografie im künstlerischen Werk von Jens Klein sprechen. Der Artist Talk findet im Zuge der Midissage im Fotoraum statt. Dabei werden auch neue Künstlerbücher von Jens Klein, wie “Sunset” (Spector Books, 2018), “Helle Nacht” (2018) oder “Bewerberinnen/ Bewerber” (Spector Books, 2016) vorgestellt und auf Wunsch vom Künstler signiert.

Moritz Scheper ist Künstlerischer Leiter des Neuen Essener Kunstvereins und arbeitet als freier Journalist und Kurator. Ab 2012 war er als Ausstellungskoordinator des Steidl Verlags für zahlreiche internationale Ausstellungsprojekte verantwortlich und wechselte später als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden.

Jens Klein (*1970 in Apolda) lebt und arbeitet in Leipzig. Er nahm an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen teil: u. a. im Hartware MedienKunstVerein (HMKV) , Villa Stuck, im Münchner Stadtmuseum, Deutschen Hygiene-Museum Dresden, im Albertinum/Staatliche Kunstsammlungen Dresden, in der GfZK Leipzig, Kunsthalle Erfurt. Als Einzelpublikationen erschienen u.a. Hundewege. Index eines konspirativen Alltag, Bewerber/Bewerberinnen, Helle Nacht, und Sunset. 2017 erhielt er den Dokumentarfotografie-Förderpreis der Wüstenrot Stiftung.

Das Gespräch findet anlässlich der Midissage statt. Der Fotoraum ist von 15-18 Uhr geöffnet.

Moritz Scheper, Neuer Essener Kunstverein and Jens Klein will meet on December 15 for an artist talk.

 

Wir haben Gäste am 8. November 2019

Jens Klein
Hundewege
Index eines konspirativen Alltags
08.11.2019 – 05.01.2020
_

Eröffnung: Freitag, 08. November 2019 ab 20 Uhr
mit einer Wort-Lied-Performance von Frederike Bohr


HUNDEWEGE

INDEX EINES KONSPIRATIVEN ALLTAGS

Dokumente des Staatssicherheitsdienstes der Deutschen Demokratischen Republik offenbaren die jahrzehntelange Überwachung ihrer Bürger bis in ihren profanen Alltag hinein. Der Künstler Jens Klein hat sich fotografisches Material aus dem Archiv der BStU angeeignet. Befreit von informativen Bezügen und neu arrangiert zu Serien und Tableaus, erhalten die anonymen Objekte staatlicher Observation einen neuen Kontext und dienen der Befragung der eigenen Herkunft.

Jens Klein (*1970 in Apolda) lebt und arbeitet in Leipzig.
Er nahm an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen teil: u. a. im Hartware MedienKunstVerein (HMKV) , Villa Stuck, im Münchner Stadtmuseum, Deutschen Hygiene-Museum Dresden, im Albertinum/Staatliche Kunstsammlungen Dresden, in der GfZK Leipzig, Kunsthalle Erfurt. Als Einzelpublikationen erschienen u.a. Hundewege. Index eines konspirativen Alltag, Bewerber/Bewerberinnen, Helle Nacht, und Sunset. 2017 erhielt er den Dokumentarfotografie-Förderpreis der Wüstenrot Stiftung.

Jens Klein, born 1970 in Apolda (DE) His numerous group and solo exhibitions include venues such as the Villa Stuck, Munich, Münchner Stadtmuseum, Munich, Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Albertinum / Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, Kunsthalle Erfurt. His individual publications are Hundewege: Index eines konspirativen Alltags, Bewerberinnen/Bewerber, Trittbrettfahrer der Geschichte , Helle Nacht, and Sunset. In 2017, he was awarded the Prize for Documentary Photography by the Wüstenrot Foundation. He lives and works in Leipzig.

www.jensklein.com

 

 

FREDERIKE BOHR

VON MITLÄUFERN UND WIDERSTAND – VOM RAUCHHAUS BIS ANS MEER
Eine Wort-Lied-Performance

 

Frederike Bohr

Frederike Bohr

„Wir wollen mit der Musik, die wir machen, die Menschen dazu überzeugen, dass sich alle
Menschen von ihren Unterdrückern befreien müssen. Und ich glaube, dass die Musik dabei
einen wichtigen Faktor spielen kann. Weil man mit der Musik Sätze populär machen kann.
Sätze können ein revolutionäres Moment sein.“
(O- Ton, Rio Reiser 1970)

Foto von Frederike Bohr: Jan Arlt

 

 

 

Finissage mit Jeffrey Ladd am 6.10.

 

JEFFREY LADD
THE AWFUL GERMAN LANGUAGE
30.08. – 06.10.2019

FINISSAGE AM SONNTAG
06. Oktober, 15-18 Uhr

Wir laden herzlich zur Finissage ein. Der Künstler ist anwesend.

 

KÜNSTLERBEGEGNUNG MIT JEFFREY LADD:
Zu den Öffnungszeiten am Sonntag, dem 15. September, wird der Künstler Jeffrey Ladd anwesend sein,um interessierten Besuchern Fragen zu seiner Arbeit zu beantworten.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Jeden Sonntag, 15-18 Uhr

Opening Hours: Sun 3-6pm
The artist will be present: 15 September 2019, 3-6pm

Wir haben Gäste – Jeffrey Ladd & TULP

 

JEFFREY LADD
THE AWFUL GERMAN LANGUAGE
30.08. – 06.10.2019
_

Eröffnung: Freitag, 30. August 2019 ab 20 U
Live-Musik von TULP

Künstlergespräch mit Tobias Becker
-Eindrücke von der Vernissage-

ÖFFNUNGSZEITEN DER AUSSTELLUNG: JEDEN SONNTAG 15-18 UHR

THE AWFUL GERMAN LANGUAGE

2011 zog der amerikanische Fotograf Jeffrey Ladd nach Köln und begann, seine Umgebung zu fotografieren, während er die Grundlagen der deutschen Sprache lernte. Dabei sammelte er Listen interessanter deutscher Vokabeln, die er neben seinen S/W-Fotografien anordnete; zwei verschiedene Arten von Sprache – eine visuell, eine verbal – beschreiben so sein Gefühl für die neue Heimat.

The Awful German Language, das den Titel des amerikanischen Satirikers Mark Twain entlehnt, umfasst einen Zustand, in dem die Kombination von Wort und Fotografie je nach Leser Resonanz finden oder dissonant und verwirrend bleiben kann. Die Arbeit ist zum Teil von der deutschen Kinderfibel (Bilder- /Wortbücher) inspiriert, einem gängigen Lernmittel zur Objektidentifikation. Diejenigen, die fließend Deutsch sprechen, können die Gegenüberstellung „lesen“, indem sie eine direkte Verbindung zwischen bestimmten Wörtern und dem Foto auf der Seite herstellen, während die Listen mit unbekannten Begriffen für englische Leser in einer rein visuellen Form erscheinen und die Leser in der Sprache verloren gehen – Ladds Erfahrung bei der Ankunft in Deutschland.

Jeffrey Ladd ist ein amerikanischer Künstler, der 1968 in Elkins Park, Pennsylvania, geboren wurde. Der Absolvent der School of Arts lebt und arbeitet in Köln. Ladd setzt sich nicht nur künstlerisch mit dem Medium Fotografie auseinander, sondern auch in der Theorie.  Er ist Gründer von Errata Editions, einem unabhängigen Verlag, dessen Books on Books-Serie für ihr Stipendium für seltene und vergriffene Fotobücher viele Auszeichnungen erhalten hat.

In 2011 the American photographer Jeffrey Ladd moved to Koeln Germany and began photographing his surroundings while learning the basics of the German language. In the process, he collected lists of interesting German vocabulary words which he juxtaposes next to his black and white photographs; two different types of language – one visual, one verbal – describing a sense of his new home.

jeffreyladd.com

 

 

TULP

Mit Veröffentlichung von „Komm, geh“ im Jahr 2016 bewegte sich Tulp weiter in den Bereich des musikalischen Impressionismus. Auch in intimeren Solo-Sets tastet sich Kay Lehmkuhl als Sänger und Kopf der Formation ins Ungewisse vor. Der unbedacht hingeworfene Widerspruch, das Gewöhnliche, das sich bei genauerer Betrachtung als seltsam entpuppt, ist eine Triebfeder in den Texten. Meist beginnen Tulp-Songs sanft, ein ominöser Akkord nimmt Dich an die Hand, möchte Dir etwas zeigen – der Raum zwischen Indie-, Folk- und Post-Rock wird bespielt. Es geht um Wandelbarkeit, von Mensch und Musik. In bedachter Tiefe und mit kraftvollen Assoziationen wird das entschiedene Verneinen des Stillstands besungen.

Spotify
Bandcamp

 

 

 

Aic on 2019

 

AIC ON Kick-off
Freitag, den 24.05.2019, 17- 21.30 Uhr

Ort: TEMPORARY GALLERY, Mauritiuswall 35
Freie Szene als Akteur der Stadtgesellschaft – The Streets are Ours, mit | with (among others): Helle Habenicht/Unser Ebertplatz, Judith Levold/neuland, Jan Liesegang/raumlaborberlin, Nadine Müseler/Kulturamt Köln, Daniel Morsi/Initiative Niehler Freiheit, Krzysztof Nawratek, Prasanna Oommen, Benjamin Thele/Kulturamt Köln, X-SÜD AKTIVATOR und anderen.

 

Fotoraum Köln e.V.
Jan Wenzel
Instant History
Samstag, den 25.04. 15-19 Uhr
Sonntag, den 26.04. 12-16 Uhr

sowie gemeinsame Öffnungszeiten von
ACADEMYSPACE, ARTOTHEK*, ARTRMX, BRUCH & DALLAS, CAT COLOGNE*, FOTORAUM KÖLN, GEMEINDE KÖLN, GLASMOOG, GOLD+BETON, KJUBH KUNSTVEREIN, KUNSTHAUS KAT18, LABOR, LA FELCE, LTK4, MÉLANGE, MOLTKEREI WERKSTATT, Q18*, RICHAS DIGEST, SIMULTANHALLE*, STRIZZI, TEMPORARY GALLERY, TYSON, UNG5

AIC-ON FÜHRUNG
Samstag, den 26.04., 14 UHR
Lindenthal/Innenstadt mit Marian Stindt (freie Kuratorin)

Treffpunkt: Fotoraum Köln e.V. (Herderstr. 88, 50935 Köln)
danach Tyson Raum – Kjubh Kunstverein – Off Space Moltkerei Werkstatt
Dauer: ca. 2h, zu Fuß
Um Anmeldung wird gebeten unter touren@aic.cologne.

Weitere Infos und Veranstaltungen: AIC-ON

Internationale Photoszene Köln 2019

 

Jan Wenzel
Instant History
26.04 – 26.05.2019
_

Eröffnung Freitag 26. April 2019 ab 20 Uhr
Im Rahmen der Internationalen Photoszene Köln 2019
mit Live-PErformance von FORMATION DOPPELHERZ 2000

 

JAN WENZEL
INSTANT HISTORY

Hier gibt es Eindrücke vom Eröffnungsabend zu sehen!

Vier Bilder in 28 Sekunden, Fotos ohne eigene Kamera, Kunst aus dem Automaten:
Die Ausstellung „Instant History“ ist eine Hommage des Künstlers Jan Wenzel an den analogen Fotoautomaten. Seit Mitte der 1990er Jahre erschafft Wenzel eigene Bildwelten, imaginäre Räume und serielle Stillleben, indem er die kleinen Passbildstreifen aus der Fotobox zu komplexen Bildtableaus montiert. „Instant History“ ist ein Selbstporträt der Maschine und eine Reflexion über das Verrinnen der Zeit.
mehr Text hier klicken…

Der Künstler Jan Wenzel , geb. 1972 in Bautzen, lebt und arbeitet heute in Leipzig. Er ist Mitgründer des Verlags Spector Books, einem Verlag am „Schnittpunkt von Kunst, Theorie und Designs.

 

Öffnungszeiten
So 15-18 Uhr

Sonderöffnungszeiten

Photoszene Wochenende
Fr. 10.05. 18-21 Uhr
Sa 11.05. + So 12.05. 11-19 Uhr

AIC-ON
Gemeinsames Wochenende der Kunstinitiativen Köln/Art Initiatives Cologne (AIC)
Sa 25.05. 15-19 Uhr
So 26.06. 14-18 Uhr

 

 


FORMATION DOPPELHERZ 2000

Die Formation Doppelherz 2000, bestehend aus den Last Heroes of Love, mutterf und Tim B., bedient seit 20 Jahren das Megathema Liebe und hat dabei ihren ganz eigenen Sound- und Wertekosmos entwickelt. Das aktuelle musikalische Therapieangebot „Emotionen müssen sich wieder lohnen“ hat bereits über 1000 Menschen zu einem glücklichen und selbstbestimmten Leben voller überwältigender Gefühle geführt. Verabreicht wird Premium Pop de Cologne; allerdings mit seinen bekannten Nebenwirkungen: Schweiß, Herzklopfen, Faszina- und Irritation. Doch es lohnt sich!

 

Finissage am 17. März 2019

Gerhard Kurtz
Daniel Sadrowski
Bäume um uns
_

Am 17.März endet die Ausstellung von Gerhard Kurtz und Daniel Sadrowski im Fotoraum Köln e.V.
Alle sind herzlich zur Finissage zwischen 15 und 18 Uhr eingeladen.

 

Wir haben Gäste am 1. Februar 2019

© Daniel Sadrowski, Gerhard Kurtz

 

Gerhard Kurtz
Daniel Sadrowski

Bäume um uns
01.02 – 17.03.2019
_

Eröffnung
Freitag, den 01. Februar 2019 ab 20 Uhr
mit Live-Musik von Telekinetic Bakery

Öffnungszeiten der Ausstellung: Sonntags 15-18 Uhr.
Finissage: 17. März 2019, 15-18 Uhr

Am 3. März 2019 bleibt die Ausstellung geschlossen.

»Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum. Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn …« Christian Morgenstern

Buddha fand die Erleuchtung unter einem Bodhi-Baum, für die Kelten waren Bäume von Naturgeistern und Göttern beseelt, das antike Griechenland kannte heilige Haine, im Christentum sind der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens zentrale Metaphern. In der künstlerischen Darstellung ist der Baum heute wie früher von alltäglicher Präsenz. Als verbindende Linie erscheint er zwischen Himmel und Erde im Horizont, steht mit dem Erblühen der Knospen, mit seinem Blattwerk für das Leben, das Erwachen. Einzeln, aber auch in großer Anzahl, formen und prägen Bäume Landschaften und Städte: Alleen sorgen für Schatten und angenehme Temperaturen in unseren Straßen, Plätze werden von Bäumen eingefasst und der Wald ist uns als „grüne Lunge“ ein Zufluchtsort.  Aktuell stehen der Baum bzw. die vor Rodung bedrohten Wälder, weltweit für eine immer größer werdende Bewegung der Klimagerechtigkeit.

„Ich könnte nicht ohne Bäume leben, besuche sie wie Freunde“, sagt der Fotograf Gerhard Kurtz, der gemeinsam mit seinem Kollegen Daniel Sadrowski das Projekt „Bäume um uns“ realisiert hat. Ihr Sujet, der Baum im urbanen Umfeld, ist eine subjektive Annäherung der Künstler an das Thema.

Gerhard Kurtz, geboren im polnischen Zgierz, aufgewachsen auf dem Land, ist seit der Kindheit fasziniert von Bäumen. „Sie ziehen mich an, geben mir in der Stadt Halt und Struktur. Ihre Verästelung. Ihre Körperlichkeit. Ihre räumliche Struktur. Wie sie das Licht fangen, es verändern.“ Mit seinem Fotobuch „Haus, Weg, Baum“ belegte Kurtz 2005 den 2. Platz beim Aenne Biermann Preis für deutsche Gegenwartsfotografie und blieb seitdem am Thema. Auch Daniel Sadrowski ist seit langem interessiert an der Natur im urbanen Raum, hat unter anderem Fotoserien zu Tieren auf Messen oder in Zooanlagen vorgelegt. Mit einem nüchternen Blick demaskiert er die Wirklichkeit. Das ist manchmal schonungslos, immer von verblüffender Klarheit und eigener Poesie.

Daniel Sadrowski hat sich für das Projekt „Bäume unter uns“, anders als Gerhard Kurtz mit seiner fortlaufenden künstlerischen Auseinandersetzung zum Thema, mit einem konkreten Ereignis beschäftigt: den Folgen des Pfingststurms, der 2014 im Ruhrgebiet heftig wütete. „Das war ein besonderer Moment“, erinnert er sich. „Die Umwelt, die man sonst als selbstverständlich wahrnimmt, durch die Naturgewalt krass verändert. Doch schon einen Tag später liefen die Menschen bei gutem Wetter fasziniert durch diese neue Welt. Der Sound der Motorsägen. Die Irritation, die da entstanden ist.“ Mit seiner Schwarzweißfotografie bringt er Nüchternheit, Klarheit, Distanz und Reflektion in den Blick auf die Naturgewalten. […]

Text: Max Florian Kühlem, Rosanna D’Ortona

 

 

Telekinetic Bakery

© Jörg Follert

Telekinetic Bakery ist ein Satellit ohne Umlaufbahn.
Im Ursprungs-Orbit der kleinen Station wurden lediglich Bilder und Sounds,
des umkreisten Planetoiden dokumentiert und miteinander verglichen.
Doch bald verliess der Satellit seine vorgezeichnete Bahn, ohne erkennbaren
Grund und trudelt seitdem durch den Raum. Destination unbekannt.
Erwähnenswert ist auch das Personal, welches scheinbar systemfern und in
unbekannter Weise von Zeit zu Zeit zu wechseln scheint.

2014 trat die Telekinetic Bakery alias Jörg Follert das erste mal im Fotoraum in Erscheinung.

telekinetic-bakery.tumblr.com

 

2018 und ein gutes neues Jahr…

Mit VITTORIO MORTAROTTI, ANUSH HAMZEHIAN, SEBASTIÁN BRUNO, NATHALIE MOHADJER, PERMABLOND, FALLIN WOLFF, WOLKE und MARIE CLAIRE DELARBER waren 2018  zwölf wunderbare Künstlerinnen und Künstler der Sparten künstlerische Fotografie, Musik und Performance im FOTORAUM KÖLN e.V. zu Gast. Hinzu kamen die Ausstellungen der Mitglieder zum Photoszene-Festival im Italienischen Kulturinstitut und im Fotoraum. Künstlergespräche, Vorträge und eine Fahrradtour anlässlich von AIC-ON durch RICHARD SPORLEDER, AURORA RODONÒ, THOMAS WENZLER-HORN und EUSEBIUS WIRDEIER rundeten das Ausstellungsjahr wunderbar ab.

Wir danken allen für ihre anregenden und intensiven Beiträge, allen Unterstützern und Förderern für ihre Hilfe
und unseren zahlreichen Besuchern für ihr reges Interesse und die langjährige Treue.
Ein gutes neues Jahr 2019 voller Inspiration wünscht der

FOTORAUM KÖLN e.V.

 

 

Finissage am 16. Dezember 2018

Nathalie Mohadjer
Zwei Bier für Haiti
_

Finissage
Sonntag,  den 16. Dezember 2018, 15-18 Uhr

Am 16. Dezember endet die Ausstellung von Nathalie Mohadjer im Fotoraum Köln e.V.
Alle sind herzlich zur Finissage zwischen 15 und 18 Uhr eingeladen.

 

Wir haben Gäste am 2. November 2018

 

© Nathalie Mohadjer, Ronald im Hausflur 2010

Nathalie Mohadjer
Zwei Bier für Haiti
02.11. – 16.12.2018
_

Eröffnung
Freitag, 02.November 2018 ab 20 Uhr
Performance und Sound von Marie-Claire Delarber (Baumusik)

Als im Januar 2010 ein Erdbeben Haiti erschütterte, starete Margitta, Bewohnerin des Obdachlosenheims, den Spendenaufruf „Zwei Bier für Haiti“ unter ihren Nachbarn. Jeder Bewohner solle zwei Bier weniger an einem Tag trinken. Insgesamt kamen 15 Euro zusammen.

Mit einem Gespür für behutsame Inszenierung und stille Gesten erzählt Nathalie Mohadjer über Freude und Schmerz, höchste Ausgelassenheit und tiefste Verzweiflung in einem Obdachlosenheim in Weimar.” (Silke Opitz, Emanuele Quinz: Kehrer Verlag)

MEHR INFOS:
 

Nathalie Mohadjer lebt und arbeitet in Paris.

2014 silver winner of german Photobook Award
2012 Magnum Expression Award shortlist
2011 Abisag Tüllmann Prize, Germany
2011 special mention, City of Levallois-Epson Photography Award, france
2010 VG-Bildkunst funding, Germany
2009 Lauréat Visa de L`ANI, France
2008 DAAD arts scholarship, Germany

https://www.nathaliemohadjer.com/

 

Marie-Claire Delarber

 

Marie-Claire Delarber (Baumusik) nutzt Text und Musik, Gesten und Geräusche sowie Fragmente der Popkultur um sich selbst in einem subjektiv geschilderten Coming of Age-Thriller zu inszenieren. Von der Entdeckung eigener Intimität und Verletzlichkeit bis hin zum öffentlich- politischen Statement lotet sie die Grenzen zwischen Geschlechterklischee und Geschlechteridentität aus. Durch das freie Experimentieren mit Soundtechnologien und den dazugehörigen Maschinen verschafft sie sich die Möglichkeit, starre Narrative von Herrschendem (Produzent) und Beherrschtem (elektronische Software und Equipment) außer Kraft zu setzen. Ihre Tracks schaffen einen Raum, um den hartnäckigen Gender-Dualismus, der dieser Formation eingeschrieben ist (Paul Théberge, Tara Rodgers), zu überwinden.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Sonntags 15-18 Uhr.
Finissage: 16. Dezember, 15-18 Uhr

 

 

Lindenthal to go am 28.September 2018

 

fot. bernadette jansen

Foto: bernadette jansen

 

LINDENTHAL TO GO
SOUVENIRSHOP IM FOTORAUM
28.09. – 14.10.2018
_

Eröffnung
Lange Nacht der Fotografie
Freitag, 28.09. 2018 ab 19 Uhr
Musik von WOLKE, 21 Uhr

Photoszene-Festival-Wochenende
29.-30.09.2018
11-19 Uhr



Der Fotoraum Köln e.V eröffnet am 28.09.2019 die Ausstellung „Lindenthal to go – Souvenirshop im Fotoraum” von Julia Horn, Sibylle Mall und Bernadette Jansen im Rahmen des Internationalen Photoszene:
“Erinnerungen bewahrt man im Herzen, wie es so schön heißt.“ Und im Fotoraum, im Herzen von Köln Lindenthal gelegen, kann man Erinnerungen an dieses Viertel mitnehmen. Pelzmäntel auf Streichholzschachteln, Rehe am Schlüsselanhänger, der Stadtwald als Button? All das ist „Lindenthal To Go – Souvenirshop im Fotoraum”. Denn wir finden: Jeder darf und soll sich ein Stück des Klischees mit nach Hause nehmen.
Vor 130 Jahren wurde Lindenthal in die Stadt Köln eingemeindet. Das ruhige und grüne Lindenthal gilt als eines der beliebtesten Wohnviertel der Stadt. Hier leben ca. 30.480 Einwohner. Ob Stadtwald, Decksteiner Weiher, Tierpark, Univiertel und Uniklinik oder der Zentralfriedhof Melaten, dies alles gehört zu Lindenthal. Und: neben der belebten Dürener Straße, vielen Gastronomiebetrieben, Kirchen, Schulen, Seniorenwohnheimen und dem Bezirksrathaus finden sich hier zudem einige kulturelle Einrichtungen. Seit über 15 Jahren gehört auch der Fotoraum Köln e.V. als Ausstellungsplattform für zeitgenössische künstlerische Fotografie zur kulturellen Landschaft des Viertels.

Im Zuge der Ausstellungen werden auch die Einreichungen des Aufrufs “Zeig uns dein Bild von Lindenthal” gezeigt, an dem sich alle Lindenthaler, „Ureinwohner“ wie Zugezogene beteiligen konnten.

Weitere Öffnungszeiten:7.Oktober, 15-18 Uhr.
Finissage: 14.Oktober,15-18 Uhr

 

WOLKE


Wolke gehören zu den Unikaten der deutschsprachigen Popmusik. Gesang, Piano, Bass und Drumcomputer – viel mehr benötigte das Duo nicht, um mit vier Alben und einer EP ein einzigartiges Werk zu schaffen. Ausschweifende Emotionalität trifft bei Wolke auf eine nüchterne Durchführung, weshalb der Kitsch immer nur gestreift wird, das Artifizielle und das Authentische sich die Waage halten. Dennoch bringen Wolke-Songs Gefühle zum Schwingen, von denen man bislang vielleicht noch gar nicht geahnt hatte.

 

 

Aufruf verlängert bis zum 26.09.2018

Was ist Dein Lieblingsort in Lindenthal?
Wie lebst oder arbeitest Du hier?
Was ist typisch? Wer oder was ist Dir hier wichtig?
Zeige uns Deine Fotos von Lindenthal!

Vor 130 Jahren wurde Lindenthal in die Stadt Köln eingemeindet. Das ruhige und grüne Lindenthal gilt als eines der beliebtesten Wohnviertel der Stadt. Hier leben ca. 30.480 Einwohner. Ob Stadtwald, Decksteiner Weiher, Tierpark, Univiertel und Uniklinik oder der Zentralfriedhof Melaten, dies alles gehört zu Lindenthal. Und: neben der belebten Dürener Straße, vielen Gastronomiebetrieben, Kirchen, Schulen, Seniorenwohnheimen und dem Bezirksrathaus finden sich hier zudem einige kulturelle Einrichtungen. Seit über 15 Jahren gehört auch der Fotoraum Köln e.V. als Ausstellungsplattform für zeitgenössische künstlerische Fotografie zur kulturellen Landschaft des Viertels.

Am 28. September 2018 eröffnet im Fotoraum Köln e.V. die Ausstellung „Lindenthal to go“ im Rahmen des Internationalen Photoszene Festivals. Alle Lindenthalerinnen und Lindenthaler – „Ureinwohner“ wie Zugezogene – sind bis zum 26. September 2018 herzlich eingeladen, digitale Fotos ihres Stadtteils einzureichen. Der Stadtteil Lindenthal umfasst die Viertel Alt-Lindenthal, Neu-Lindenthal, Deckstein, Hohenlind, Melaten, Uni-Viertel. Mit etwas Glück werden diese Bilder Teil einer Projektion, die während der Ausstellung „Lindenthal to go“ gezeigt wird. (Bitte Teilnahmebedingungen beachten.)

Veranstalter: Fotoraum Köln e.V., Herderstr. 88, 50935 Köln
Ausstellung: „Lindenthal to go – Souvenirshop in Fotoraum“
Ausstellungszeitraum: 28.09. – 14.10.201
Eröffnung im Rahmen des Internationalen Photoszene Festivals 2018
Freitag, den 28.09.2018, 19-23 Uhr
Live-Musik: WOLKE

 

TEILNAHMEBEDINGUNGEN UND WEITERE INFOS

EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG ZUM DOWNLOAD

 

 

 

 

 

Eröffnung im Italienischen Kulturinstitut am 21.September 2018

Hier gibt es Bilder von der Eröffnung zu sehen!

Das Italienische Kulturinstitut Köln präsentiert anlässlich der Photoszene 2018 Arbeiten der Kölner Fotografinnen Rosanna D’Ortona, Francesca Magistro und Luisa Zanzani zum Thema ihrer gemeinsamen italienischen Herkunft.

D’Ortona gehört zur ersten Generation der so genannten Gastarbeiter-Kinder. Das Herkunftsland der Eltern kennt sie nur idealisiert und nostalgisch aus Fotografien, Urlauben und Erzählungen. So hatte sie auch ihre dort lebende Großmutter kennengelernt. Kurz nach dem Tod der „Nonna“ wird deren bäuerlich klischeehafte Liebe zu Stoffen und Kleidung Ausgangspunkt der inszenierten Selbstportraits in den Kleidern der Großmutter.

Magistro erforscht anhand des fotografischen Familienarchivs die Art und Weise, wie sie im Wandel des Zeitgeists ihre eigene Familie fotografisch festhält. Die Beziehung Großmutter – Mutter – Tochter erhält durch einen Brief aus Kindheitstagen und die eigene Mutterrolle eine neue Dimension.

Zanzanis Arbeit widmet sich ihrer Herkunftsregion „Emilia-Romagna“, die sie vor über 10 Jahren verlassen hat und nun, aufgrund der zeitlichen und räumlichen Distanz, neu entdeckt. Die emotionale Annäherung unterwandert sie subtil durch ihre sachliche, zeitlose Bildsprache.

Die Künstlerinnen sind Teil des Fotoraum Köln e.V. und der freien Kunstszene Köln seit 2002.

Aurora Rodonò, Kulturarbeiterin, Gastarbeiterkind und Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Universität zu Köln) mit Schwerpunkt Film und Migration, begleitet die Eröffnung am 21.09.2018.

AIC-ON 2018
Gemeinsames Wochenende der KÖLNER KUNSTINITIATIVEN
_

Samstag | Saturday 16.06.2018
14Uhr | 2pm
Tour 2: Lindenthal, Sülz
Mit | with Eusebius Wirdeier (DGPh)
Geführte Fahrrad-Tour | Tour by bike
Treffpunkt | Meeting Point Dürener Straße 201

Route: Fotoraum Köln e.V. – TYSON
Dauer ca. 2 Stunden | Duration approx. 2h
Anmeldung für die Tour wird empfohlen! | Prior registration is recommended! Email: touren@aic.cologne
Die Teilnahme ist kostenlos. | free of charge

Eine Fahrrad-Tour mit den Schwerpunkten Kunst, Fotografie und jüdisches Leben in Köln-Lindenthal und -Sülz. Der Fotograf Eusebius Wirdeier verbindet die Ausstellungen im Fotoraum Köln und bei TYSON. (Alle, die nicht an der Tour teilnehmen, sind herzlich eingeladen, die Ausstellung am Samstag, den 16.6. zwischen 14-19 Uhr im Fotoraum zu besuchen.)

A tour by bike focussing art, photography and Jewish Life in Cologne-Lindenthal and -Sülz with the photographer Eusebius Wirdeier, connecting the exhibitions in Fotoraum Köln an TYSON. (You are cordially invited to visit the exhibition between 2pm and 7pm, even if you are not attending the tour.)

Am Wochenende 15. bis 17.06.2018 findet bereits zum dritten Mal das gemeinsame Event der Kölner Kunstinitiativen (Art Initiatives Cologne, kurz: AIC) statt. Unter dem Titel AIC ON 2018 präsentieren 28 der 47 im Netzwerk zusammengeschlossenen freien Kunstinitiativen Ausstellungen, Aktionen, Lesungen, Performances und Konzerte. Stadtspaziergänge und ein gemeinsames Sommerfest in der Werft 5 erweitern das abwechslungsreiche Programm.

HIER DAS GESAMTE PROGRAMM UND INFOS AIC-ON 2018

Am Samstagabend, 16.06., ab 19 Uhr laden die Werft 5 & AIC zum gemeinsamen Sommerfest in die Werft 5 – Raum für Kunst (Bayenstraße 28, 50678 Köln, ) ein, die sich bei dieser Gelegenheit aus den Räumlichkeiten im Kunsthaus Rhenania verabschiedet.