Finissage Christel Schulmeyer

Christel Schulmeyer
Im Nahbereich
23/04 – 28/05/2017
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Finissage: Sonntag, 28. Mai 2017 14-18 Uhr

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Wir haben Gäste am 23. Juni 2017

Aymeric Fouquez
NORD
23.06. – 30.07.2017
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Eröffnung: Freitag, 23. Juni 2017 ab 20 Uhr

Live-Musik von Samuel Horn: Diesel und Fisch

NORD
Fußballspielen zwischen den Gräbern, Mittagessen auf den Grabsteinen, die Sonntagmorgen bei der Oma:
Der französische Künstler Aymeric Fouquez (*1974) verband die Bilder von den Kriegsfriedhöfen (1. WK) seiner Heimat lange nicht mit der historischen Schwere dieser Orte. Für ihn waren sie Kindheitserinnerungen.
In seiner Serie „Nord“ präsentiert Fouquez die stille Schönheit dieser Orte inmitten von französischer und belgischer Nutzlandschaft.

 


Foto: Ingo Solms / theaterfotografie.koeln

 

Samuel Horn
Diesel und Fisch

diesel und fisch und nebenan wurde
ein stahlgerüst sandgestrahlt
wir hievten das hackfleisch und eistee an bord
und gingen auf große fahrt

samuel horn (g, voc) und lucas wölfl (b)

 

ÖFFNUNGSZEITEN: Nach der Eröffnung, jeden Sonntag 16-18 Uhr sowie nach Vereinbarung | FINISSAGE: Sonntag, den 30. Juli 2017, 16-18 Uhr

Fotorecht in der Praxis

Ein Themenabend mit Rechtsanwalt Frederik Albrecht
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Freitag, den 19. Mai 2017 · 19 Uhr

Fotorecht in der Praxis
Grundlegendes zu rechtlichen Themen rund um das Foto und den Fotografen.
Nach der Einführung in die Themen Persönlichkeitsrecht, Recht am Bild, Verbote und Erlaubnisse, Nutzungsrechten, Verträge und Hilfe bei Bilderklau, wird Herr Albrecht gern Fragen aus der Gruppe beantworten.
Es erwartet uns ein interessanter Abend!

Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Verbindliche Anmeldung per Email bis zum 16.5.2017 an info@fotoraum-koeln.de
Eintritt / Unkostenbeitrag (inkl. Getränke und kleine Snacks): 10 €
Termin: 19. Mai 2017
Beginn: 19 Uhr
Ort: Fotoraum Köln e.V., Herderstr. 88, 50935 Köln

Rechtsanwalt Frederik Albrecht begleitet Mandanten in den Bereichen Urheberrecht, Markenrecht, Gewerblicher Rechtsschutz,  Äußerungsrecht und Presserecht, IT-Recht sowie Bankrecht.
http://albrechtanwaelte.de/rechtsanwalt-frederik-albrecht

WIR HABEN GÄSTE AM 23. APRIL 2017

 

© Nachlass Christel Schulmeyer

© Nachlass Christel Schulmeyer

 

Christel Schulmeyer
Im Nahbereich
23/04 – 28/05/2017
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Eröffnung: Sonntag, 23. April 2017 16-20 Uhr

Erweiterte Öffnungszeiten Mi & Do 16-18, So 14-18 Uhr, Finissage: 28.5.2017, 14-18 Uhr

 

Die Einführung hält Heribert Schulmeyer
Live-Musik von Salonesk: Romantische Volkslieder
A small village near the city of Cologne, this was Porz-Eil during the 1950s. Christel Schulmeyer (1926-2017) spent her whole life there. In the 50y she took a photo of almost every single inhabitant. Fotoraum exhibits a part of her unique and astonishing work to the public for the first time.

Im Nahbereich – Porträtaufnahmen aus Köln um 1950

Am Anfang war die Dash-Trommel. In der alten Waschmittelverpackung mit dem markanten Schriftzug lagerten, geschützt vor Staub und Lichteinfluss, viele alte Filmrollen jahrzehntelang unbeachtet. Das umfangreiche analoge Filmmaterial stammt von der Künstlerin Christel Schulmeyer aus Köln-Eil, die im Februar dieses Jahres im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Noch zu ihren Lebzeiten begannen ihr Sohn Heribert Schulmeyer und die Künstlerin und Kunstvermittlerin Barbara Räderscheidt mit der Sichtung und Digitalisierung der ungezählten Schwarzweißfilme, die fein säuberlich beschriftet, in beigen Pappdöschen auf ihre Entdeckung warteten. Erstmalig präsentiert der FOTORAUM KÖLN E.V. Auszüge aus dem Archiv von Christel Schulmeyer (1926 – 2017). Mit der Ausstellung “Im Nahbereich” leistet der Fotoraum einen Beitrag zum Erhalt von Künstlerarchiven aus der Region und setzt ein Zeichen gegen das Verschwinden von analogen Bildbeständen. Nur mit dem Erhalt von Künstlerarchiven kann der Kontext, in dem sie entstanden sind, weitervermittelt werden und die Erinnerung an Geschichte konkret bleiben. Die systematische Erschließung des Archivs von Christel Schulmeyer steht erst am Anfang.

Präsentiert werden bisher unveröffentlichte Porträtaufnahmen, die in den 1950er Jahren in Christel Schulmeyers Heimatort entstanden sind. Ein Dorf in der Nähe von Köln, das war Porz Eil in den 50er Jahren. Christel Schulmeyer lebte ihr ganzes Leben dort. Sie schreibt über ihre Umgebung und über ihre Arbeit: “Die Bewohner von Eil lebten vorwiegend vom Ackerbau und dem Verkauf selbstgebundener Heidebesen. Heute herrschen vorstädtische Bedingungen. In diesem Dorf bin ich aufgewachsen und habe immer dort gelebt. Nach dem 2. Weltkrieg brauchten alle Bewohner neue Personalausweise. Ab 1947 war ich Lehrling im Fotoladen “Reingen und Uckele” in Köln – Deutz. Ich besaß eine kleine Voigtländer Kamera (4 1/2 x 6), später eine Rolleiflex (6 x 6) und konnte an Negativmaterial kommen. Von 1947 bis in die 50er Jahre habe ich fast für das ganze Dorf Passbilder aufgenommen, habe Hochzeiten oder den 1. Schultag fotografiert. Jedes Bild kostete 1 Mark. Im Laufe der 50er Jahre änderte sich die Situation. Es gab jetzt einen Fotoladen im nahegelegenen Porz.

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ÖFFNUNGSZEITEN: jeden Sonntag 14-18 Uhr sowie nach Vereinbarung | FINISSAGE: Sonntag, den 28. Mai, 14-18 Uhr

Opening: Sunday, 23.April 2017 4-8pm | Opening hours, sundays 2-6pm | Closing event: Sunday


 

Salonesk
Romantische Volkslieder

Salonesk im Fotoraum

Salonesk

Salonesk singt Volkslieder. Er sammelt Volkslieder.
Sie wurden umgeschrieben, neu komponiert über eine lange Zeitspanne hinweg …
Und Salonesk erweckt sie in seiner Darbietung zum Leben.

Live-Musik im Rahmen von WIR HABEN GÄSTE ab spätestens 17 Uhr, Performance circa 30 Minuten

 

Der FOTORAUM KÖLN E.V. ist Atelier – und Ausstellungsplattform zugleich. In der interdisziplinären Ausstellungsreihe “Wir haben Gäste” stellt der Fotoraum Köln e.V. internationale Gegenwartsfotografie vor und setzt sie mit Musik, Performance oder Bewegtbildern in Beziehung. Der Verein öffnet so einen Raum für das Zwiegespräch zwischen Künstlern verschiedener Sparten sowie zwischen Künstlern und Publikum. Gezeigt werden vor allem künstlerische Positionen, die das Medium ausreizen oder ein Thema auf subtile Weise neu beleuchten und gewohnte Sichtweisen hinterfragen.

Foto: Francesca Magistro

Bilder der Eröffnung Hier klicken

Eröffnung am 5. Februar 2017, 11-14 Uhr,
Uraufführung 12 Uhr
in den Räumen der Michael Horbach Stiftung
Wormser Str. 23, 50677 Köln

Ausstellung, Videoinstallation und Soundperformance Uraufführung mit und über das MenschenSinfonieOrchester

Seit über zehn Jahren beweist das MenschenSinfonieOrchester (MSO) aus Köln das, woran heute so viele in unserer Gesellschaft zweifeln. Menschen unterschiedlichster kultureller und sozialer Herkunft arbeiten auf Augenhöhe und mit großem Erfolg gemeinsam an einem Projekt. Die Heterogenität der Musiker charakterisiert das Schaffen des MSO, das seit 2001 deutschlandweit auftritt und das Publikum mit seinen Darbietungen begeistert. Der in Köln lebende Saxophonist und Jazzmusiker Alessandro Palmitessa lenkt die Synergien der Orchesterproben und hält die Fäden als Orchesterleiter in der Hand. 17 Musiker, aufgeteilt auf Perkussion, Bass-Gruppe, Klavier, Blasinstrumente und Gesang, gestalten mit Verve ihren typischen Orchesterklang. Das MSO „ist wohl eines der ungewöhnlichsten Symphonieorchester Deutschlands” (WDR).

In Die Materie der Welt ist das MenschenSinfonieOrchester Inspirationsquelle, Sujet und Akteur zugleich. Fasziniert von der Kraft der Synergie sowie der Ambivalenz der kulturellen und sozialen Unterschiede der Orchestermitglieder, tauchten die Fotografin Francesca Magistro und der Filmemacher Geremia Carrara bei den Proben in die Welt des Orchesters und der einzelnen Mitglieder ein. Behutsam beobachtend und erforschend sind so poetische Fragmente dieses einzigartigen Konglomerats ohne Zuschreibungen und Wertungen entstanden. In ihrer Installation aus großformatigen Fotografien und Videosequenzen lassen die beiden Künstler bewusst Lücken, die von den Musikern des MSO geschlossen werden.Zur Ausstellungseröffnung in den Kunsträumen der Michael Horbach Stiftung wird das MenschenSinfonieOrchester unter der Leitung von Alessandro Palmitessa eigene Werke uraufführen.
Die Künstler Francesca Magistro und Geremia Carrara werden anwesend sein.
www.francescamagistro.com

Unter der Schirmherrschaft des Italienischen Kulturinstituts Köln.
05. Februar – 19. März 2017  · Mi. und Fr. 15:30-18:30 Uhr · Kunsträume der Michael Horbach Stiftung · Wormser Str. 23, 50677 Köln
Gefördert durch die VG Bild-Kunst Stiftung, das Kulturamt der Stadt Köln und den Fotoraum Köln e.V.
Mit freundlicher Unterstützung durch Michael Horbach Stiftung, new talents biennale cologne, Südstadt leben e.V., Kölner Kulturpaten, Albrecht Rechtsanwälte.

Wir haben Gäste am 20. Januar 2017

Paula Winkler Exceptional Encounters
Zero Solaris Weiße Flächen und Rosa Rauschen
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Eröffnung: Freitag, 18. November 2016 ab 20 Uhr

Der Akt, die Abbildung des nackten menschlichen Körpers, ist eines der ältesten und vielfältigsten Genres der Kunst. Vor allem die Darstellung des nackten weiblichen Körpers scheint heute zu einer Selbstverständlichkeit in Kunst und Öffentlichkeit geworden zu sein. Im Gegensatz dazu wird mit dem Blick auf den nackten Männerkörper viel zurückhaltender umgegangen.
Anknüpfend an das große Spektrum von Akt-Darstellungen in der Fotografie dekonstruiert Paula Winkler gewohnte
Körperbilder und setzt sich mit Rollenklischees von Künstlern und Betrachtern auseinander.
In ihrer Serie „Exceptional Encounters“ (2011), zeigt Paula Winkler Porträts von nackten Männern, die auf der Suche nach Sexualpartnerinnen Kontaktanzeigen geschaltet hatten.

 

Zero Solaris:Weiße Flächen und Rosa Rauschen (Noise-Pop, Organ-Song)


Fotos bei Rotlicht im Labor zu vergrößern ist ein handwerklicher Vorgang, der die Erinnerung an die fotografierte Situation auf eine spezielle Art und Weise verändert und verklärt – ein magischer und geheimnisvoller Vorgang, der auch in Antonioni´s Film „Blow Up“ eine große Rolle spielt. Das prozesshafte Geschehen tritt dabei in den Vordergrund. In den englisch-, deutsch- und französischsprachigen Songs von Weiße Flächen und Rosa Rauschen geht es um Fotografie, um den Vorgang des Erinnerns, um Konzentration und um Projektion. Die Songs wurden bisher nicht veröffentlicht und sind bis auf Weiteres ausschließlich bei Live-Auftritten zu hören. Zero Solaris wird für das Konzert im Fotoraum seine Stimme, eine Mundharmonika sowie eine alte Philips Philicorda GM 774-Orgel mit Gitarren-Effekten benutzen.
Zero Solaris ist ein Projekt des Musikers und Schauspielers Oliver Bedorf, bei dem es in erster Linie um den Song als künstlerische Ausdrucksform geht.