Wir haben Gäste

Wir haben Gäste……

Der Fotoraum lädt ein: In regelmäßigen Abständen präsentieren Künstler Seh- und Hörbares. Hierbei ergänzen sich jeweils zwei Parteien: So werden zuerst u.a. Fotos, Dias oder Filme gezeigt, und hinterher oder währenddessen korrespondierende Musikkonzerte oder Audio-Beiträge zu hören und zu sehen sein. Diese regelmäßige Reihe ist in erster Linie als Vorstellung von künstlerischen Konzepten gedacht. Meist handelt es sich um temporäre Installationen, Vorträge oder Ausstellungen, die extra für diesen Abend im Fotoraum gezeigt werden. Im Vordergrund stehen Austausch und Dialog.

Veranstaltungsort: Fotoraum, Herderstr.88, 50935 Köln
Kontakt: Sibylle Mall, Bernadette Jansen, 0221/2778925, fotoraum@gmx.net
www.myspace.com/wirhabengaeste


19.03.2010, ab 20 Uhr WOLKE und Daniel Schumann im Fotoraum März 2010

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Daniel Schumann
Elisabeth und Wilhelm”

Im November 2007 erreichte den Fotografen Daniel Schumann in der Jordanischen Wüste die Nachricht vom plötzlichen Tod seiner Großmutter in Deutschland. Mit seiner Arbeit „Elisabeth und Wilhelm”, hat Daniel Schumann einen Weg gefunden, Abschied von seiner Großmutter zu nehmen und sich auf fotografischen Weg seinem Großvater zu nähern.In beeindruckenden Fotografien porträtiert Daniel Schumann seinen Großvater (Jhg. 1912), der nach dem Tod seiner Frau und bedingt durch Altersdemenz im Altersheim lebt.
Aus der aufgelösten Wohnung der Großeltern sind alte Bilder geblieben, die der Großvater von seiner Familie geschaffen hat. Sie zeigen den Blick eines Mannes auf seine Frau, den Blick eines Vaters auf seine Familie und nehmen den Betrachter mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Daniel Schumann nähert sich so auf verschiedenen Wegen seinen Großeltern und zeigt die tief greifenden Veränderungen des Lebens, die Alter und Tod mit sich bringen.

Daniel Schumann (Jhg. 1981) Studium Fotografie u. Medien an der FH Bielefeld; 2008 Preisträger F/Stop-Wettbewerb, Leipzig; 2008 Festivalteilnahme Rhubarb-Rhubarb, Birmingham; 2008 Preisträger Erstwerk-Wettbewerb für Buchgestaltung, Bielefeld; Nominiert für den New York Photoaward 2009, Nominiert für den Deutschen Fotobuchpreis 2010

www.daniel-schumann.com

WOLKE
1A-Bauhaus-geschulter-Kammerpop”

Bei aller musikalischen und lyrischen Finesse, all dem coolen Wissen mit dem sich Wolke frei von Koketterie und Zynismus dem Coolness-Diktat verweigern und ihre Songs als von zeitlichen und örtlichen Handicaps befreiten ästhetischen Protest präsentieren, bleibt die Kunst sich zurückzunehmen die Königsdisziplin des Duos.
(Stephan Glietsch)

www.wolke-koeln.de
www.myspace.com/weginsnichts

22.05.2009, ab 20 Uhr Daniel Schaub und Claudia Dreysse im Fotoraum Mai 2009

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Claudia Dreyße
aufgespürt”
Fotografische Interpretationen vom Erhaben, Schönen und Pittoresken.Die Landschaftsmalerei der Romantik, die für den Ausdruck erhabener, schöner oder pittoresker Momente steht, prägte das Bild von einer Naturwahrnehmung wie es heute überwiegend nicht mehr existiert.
Dennoch begab sich Claudia Dreyße in ihrer Abschlussarbeit auf die Suche nach dem heutigen “romantischen Bild”. Dabei ließ sie sich nicht nur von ihren Gefühlen und Emotionen leiten, sondern orientierte sich gleichermaßen an den historischen Begrifflichkeiten Erhaben, Schön und Pittoresk. Eine zweiteilige Suche, die sich im Ausdruck heutiger Landschaften vereint.
Sie betrachtet das Gefühl und die Emotionen als anthropologische Konstante, welche die Verbindung zwischen der romantischen Malerei und ihren Fotografien darstellt.
Claudia Dreyße, Studium der Architektur, Studium Fotodesign Dortmund. Ausstellungen Dortmunder Kunstverein, Pact Zollverein Essen, Preis 2009 im Wettbewerb NRW.Bank Kunstkalender 2010.
www.claudiadreysse.de

Jack Beauregard
“Ein junger Held läuft mit einem noch nicht erkannten Ziel und weichen Schuhen über eine amorphe kristalline Struktur. Das könnte eine Welt sein. Das Licht bricht sich an den Flächen der Kristalle. In der Ferne eine große Sonne. Der junge Held öffnet seine alte Wildledertasche, die ihm über der Schulter hängt. Er greift hinein, streut es werfend aus wie ein van Goghscher Sämann. Händevoll hingeworfene Zeit. Das ist mein Bild von der wunderbaren Musik von Jack Beauregard.” (Peter Licht)

www.myspace.com/jackbeauregard

Bilder vergangener Ausstellungen

1. Mai 2007 ab 19 Uhr: Bob Humid und Isabell Rauschenberger

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Bob Humid und Isabell Rauschenberger im Fotoraum April 2007

Musik: Bob Humid
Sich kaum verändernde Schunkelstrukturen, die sich als kölscher Minimal Techno tarnen, sind Bob Humid´s Sache ganz und gar nicht und gerade deswegen ist er gemeinsam mit einer gut selektierten Handvoll Streitgenossen seit einigen Jahren zum guten Gewissen der kölner Elektronikszene geworden. Bob, der in Montevideo (Uruguay) geboren wurde, erschafft Werke die einem eklektizistischen Anspruch an Elektronika frönen: Kooperationen an der Seite von Uh-Young Kim, Holger Czukay (Can), Coloma, twila.too oder Fetisch Park sprechen eine eigene musikalische Sprache, die zwar mit aktuellen Trendsounds wie Dub Step kokettiert, aber sie niemals völlig imitiert. Sein aktuelles Album “Second Wind Phenomenon” erschien auf dem umtriebigen Dresdner Label Suburban Trash.

Isabel Rauschenberger: Blow
Isabel Rauschenberger zeigt aktuelle Arbeiten, zum Thema Blow/Blasen. Die 27 jährige war bereits an der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam, der HfbK Hamburg und studiert jetzt an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Tal R. Zusammen mit Sylvi Kretzschmar bildet sie das Duo Nebl987.

6. Februar 2007 ab 19 Uhr: Fotografien von Agnès Fornells & Musik von Harald Sack Ziegler

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Agnes Fornells und Harald Sack Ziegler im Fotoraum, Februar 2007

“Rückenansicht” beobachtet den Betrachter
Fotografien von Agnès Fornells

Die Fotoserie “Rückenansicht” entstand 2004. Sie zeigt Menschen, von hinten fotografiert, die jeweils selbst eine Beobachterrolle einnehmen. Sie schauen auf eine Stadt, eine Landschaft, ein Bild. Indem Agnès Fornells die Position der Betrachter einnimmt, sieht sie was sie sehen. Die Blicke der Menschen sind unsichtbar aber dennoch gegenwärtig im Verhältnis zwischen Subjekt und Umgebung. Durch ihre Abgeschiedenheit scheinen sie sich in einem Vakuum zu
befinden. Einige Fotos sind im öffentlichen Raum, andere in Museen aufgenommen, diese verdeutlichen die Identifizierung mit dem Betrachter und nehmen gleichzeitig den Bezug zur Malerei auf. Es entsteht eine Bild-im-Bild-Situation. Es handelt sich nicht um inszenierte Bilder, sondern um vorgefundene Situationen, alltägliche Momente. Dennoch wirken die Fotos irreal,sie drücken Erschöpfung, Einsamkeit und Abstand aus und geraten aus ihrem Zusammenhang indem sie eine neue Einheit bilden. In den Bildern von Agnès Fornells manifestiert sich häufig ein Hindernis Leute zu fotografieren. Neben den Menschen in Rückenansicht fotografiert sie beispielsweise auch Schlafende, Statuen oder kauernde Hunde und lauernde Raubtiere. Ihre Fotos sind eine Sammlung von Körpern wie sie sich in ihrer Umwelt platzieren. Agnès Fornells ist 1974 bei Beziers (Südfrankreich) geboren. Sie studierte freie Kunst in Montpellier, wo sie heute lebt und arbeitet. Sie verwendet die Medien Fotografie, Video und Text. Aufenthalte in Berlin, Madrid, Barcelona und Rio de Janeiro beeinflussten ihre Arbeit. Sie ist Mitglied der Künstlergruppe “Aperto”, die eine kleine Galerie betreibt, und sie veröffentlicht Bilder und Texte in der Zeitschrift “los flamencos no comen”.

Harald Sack Ziegler
Hommage an Erna Sack

Harald Sack Ziegler spielt Waldhorn und singt Blindtext.?”Komponisten von Liedern benutzen Blindtexte beim Komponieren von Melodien und singen diese bevor der Liedtext gedichtet wird.” (Wikipedia)

Harald Sack Ziegler ist Berliner und Wahlkölner. Er studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

5. Dezember 2006 ab 19 Uhr: Jan Liesche & Wenn das alle machen würden

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Jan Liesche und „Wenn das alle machen würden” im Fotoraum, Dezember 2006

„Büsche/ Bäume”
Fotografien von Jan Liesche

Die Natur ist der bevorzugte Bildgegenstand von Jan Liesche. Neben klassischen Landschaftsbildern entstand in den letzten Jahren die Serie Büsche/Bäume, in der der Fotograf Teile der Natur extrahiert. Die Auflösung der landschaftlichen Zusammenhänge erreicht er durch bewusst gewählte AufnahmeStandorte, aber häufig auch durch den Einsatz von Blitztechnik. Die so erzeugten Bilder lassen auf scheinbar neutrale Art die Formen und Texturen der Natur in den Vordergrund treten, sind aber immer umgeben von Freiraum für InterpretationenJan Liesche studierte in Bonn und Berlin Agrarwissenschaften. Während seiner Berliner Jahre entdeckte er die klassische SW-Fotografie. Mittlerweile arbeitet er fasst ausschließlich digital, was ihm völlig neue Bildbearbeitungstechniken erlaubt.

„Wenn das alle machen würden”
Musik und Scheitern mit Torben Wesche und Stefan Schmidt

Live - Konzert ab 20:00


7. November 2006 ab 19Uhr: Kathrin Rabenort & Ralph Lennartz

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Kathrin Rabenort und Ralph Lennartz im Fotoraum, November 2006

„Vikings, Falcons, Unicorns…”, 2006
Fotographien und Objekte von
Kathrin Rabenort

Aus der Reihe „Vikings, Falcons, Unicorns…” zeigt Kathrin Rabenort Fotographien sowie Wandobjekte, die sich materiell und assoziativ an die Superlative - Welt des American Football anlehnen. Mit den Mitteln der Verformung schafft sie eine augenzwinkernde Atmosphäre dieser betont kraftstrotzenden sportlichen Welt.Kathrin Rabenort interessiert das Wechselspiel von Körper und Kleidung als Mittel der physischen sowie psychischen Veränderung und Einflussnahme. Ein weiterer Aspekt ihrer üblichen Arbeitsweise betont den erfahrbaren Raum. So verdichten sich ihre stofflichen Objekte und Skulpturen zu Installationen, die sie mit weiteren Medien, wie Fotographie, Wandzeichnung, Malerei und auditiven Elementen ergänzt. Teils antwortet ihre Arbeit auf den Inhalt des Ausstellungsraums, teils verbinden sich ihre Installationen mit den formalen Begebenheiten des Raumes.

Kathrin Rabenort hat bei Urs Lüthi, Kunsthochschule Kassel und am Goldsmith College, London studiert. Momentan arbeitet sie als Künstlerin in Köln.

ralph lennartz
(un)format len²arts I tekturen für computer + elektrobass

elektrische beats, klischees, zitate und erinnerungen treffen auf konsequent abwechslungsreich und dennoch minimalistisch gespielte bass-figuren.
ein ohrerlebnis.

3. Oktober 2006 ab 19Uhr: Thomas Wenzler & Oliver Bedorf

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Thomas Wenzler und Oliver Bedorf im Fotoraum, Oktober 2006

Thomas Wenzler
Möglichkeiten zur Heimkehr | Digitale und analoge Bilder
Mithilfe von Architektursoftware, 3-D-Programmen, aber auch “klassisch” mit Acrylfarbe auf Leinwand kreist Thomas Wenzler sein Thema ein. Es werden verschiedene Aspekte eines teils übergeordneten, teils sehr privaten Heimatbegriffs erforscht. Erinnerungsfragmente einer Jugend in der Vorstadt werden isoliert und modellhaft in Szene gesetzt, archetypische Architekturformen strukturieren reduzierte Farblandschaften.Thomas Wenzler hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Fritz Schwegler studiert. Er lebt und arbeitet in Köln.

Oliver Bedorf
All Tomorrows Partys | Sound - Installation und Hörspie
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Mehrere unterschiedlich klingende, uralte und neue Lautsprecher geben die gleiche Tonspur zeitversetzt wieder. Original - Ton Schnipsel von vergangenen Partys werden für die Hörer zu einer Party - Utopie, so dass sie sich in einer oszillierenden Zeitmaschine wieder finden, die über die eigene Existenz hinaus weist.

Oliver Bedorf ist Musiker und Schauspieler. Er studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

5.September 2006 ab 19Uhr: Pascal Fendrich & Bernd Härpfer

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Bernd Härpfer und Pascal Fendrich im Fotoraum, Juli 2006

Pascal Fendrich und Bernd Härpfer: “Mythen des Alltags”
Fotografie und Video von Pascal Fendrich, Klanginstallation von Bernd Härpfer

Künstlerische Zusammenarbeit bedeutet für Pascal Fendrich und Bernd Härpfer Formfindung jenseits dessen, was der einzelne in einem autonomen Prozess entwickelt.
Bernd Härpfer ist Komponist und Produzent elektronischer und instrumentaler Musik. Sein besonderes Interesse gilt der Entwicklung individueller Software, auf deren Basis seine musikalischen Arbeiten entstehen. Wiederkehrende Aspekte seiner Musik bildeten in den letzten Jahren die digitale Transformation natürlicher Klänge, sowie der Einsatz computergesteuerter akustischer Instrumente. Pascal Fendrich ist Video- und Fotokünstler. Seine Arbeiten umfassen klassische Bildformate und lineare Projektionen, sowie experimentelle Ansätze und raumgreifende Installationen. Kerngegenstand seines künstlerischen Schaffens sind konzeptionelle und formale Ansätze, wobei er oft die Materialität des Bildträgers einbezieht. Als Gäste im Fotoraum werden die beiden Künstler verschiedene Arbeiten zeigen und zueinander in Beziehung setzen. Pascal Fendrich zeigt eine serielle Fotoarbeit “Sortiment”
- alltägliche Supermarktprodukte erscheinen im neuen Kleid des Einheitsetiketts. Zusätzlich wird es eine Videoprojektion geben. Diesen Werken stellt Bernd Härpfer in einer Installation ein Sortiment von Klängen gegenüber, die das Konzept der visuellen Arbeiten aufgreift. Den Besucher erwartet außer den künstlerischen Arbeiten auch ein außergewöhnliches Getränke-Sortiment.

Pascal Fendrich lebt und arbeitet in Köln. Seine konzeptionellen Foto- und Videoarbeiten umfassen klassische Bildformate ebenso wie experimentelle Ansätze.

Bernd Härpfer lebt und arbeitet in Köln. Seine neueren Werke umfassen elektronische Kompositionen, Klanginstallationen und Musikvideos.1.August 2006 ab 19 Uhr: rekorder& Sandro Boege

1.August 2006 ab 19 Uhr: rekorder& Sandro Boege

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Samuel Horn und Sandro Boege im Fotoraum, Juli 2006

rekorder: Resopalelektrik trifft Kratzfarben

Die beiden Gitarristen/Bassisten/Sänger Thomas Johnen und Samuel Horn spielen effektvolle, melodische Gitarrenmusik zwischen Rock, Folk und Jazz. Am 01. August 2006 werden rekorder zusätzlich unterstützt durch den Blues- und Rocksänger Christoph Messerschmidt.


Sandro Boege: “timeslip” Dokumentation einer verzerrten Vergangenheit

Die Grundidee seiner Werke ist die Dokumentation. Die Fotos, die hier gezeigt werden entstanden zu jeder Tages- und meist Nachtzeit und wurden zum Grossteil in der Dunkelkammer ausgearbeitet. Es geht um Situationen in denen die abgelichteten Personen meist nicht einmal registrierten, dass gerade ein Foto gemacht wurde