Paula Winkler Exceptional Encounters

PAULA WINKLER
Exceptional Encounters
20/01 – 19/02/2017
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Öffnungszeiten: Sonntag 16-18 Uhr

Hier einige Bilder der Eröffnung

Der Akt, die Abbildung des nackten menschlichen Körpers, ist eines der ältesten und vielfältigsten Genres der Kunst. Vor allem die Darstellung des nackten weiblichen Körpers scheint heute zu einer Selbstverständlichkeit in Kunst und Öffentlichkeit geworden zu sein. Im Gegensatz dazu wird mit dem Blick auf den nackten Männerkörper viel zurückhaltender umgegangen.
Anknüpfend an das große Spektrum von Akt-Darstellungen in der Fotografie dekonstruiert Paula Winkler gewohnte
Körperbilder und setzt sich mit Rollenklischees von Künstlern und Betrachtern auseinander.
In ihrer Serie „Exceptional Encounters“ (2011), zeigt Paula Winkler Porträts von nackten Männern, die auf der Suche nach Sexualpartnerinnen Kontaktanzeigen geschaltet hatten.
Zur Ausstellung ist eine  kleine Edition erschienen, die in den Räumen des Fotoraum Köln e.V. ausliegt.
www.paulawinkler.com

 

 

Photoszene Festival Köln am 23. September 2016

 


Julia Horn · Bernadette Jansen ·
Francesca Magistro · Sibylle Mall

INNENLEBEN

Vernissage am 23.09.2016 ab 20 Uhr
mit Live-Musik von DROMO ILUVU ab 21 Uhr

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»Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.« (Joachim Ringelnatz)

Gruppenausstellung von Julia Horn, Bernadette Jansen, Francesca Magistro und Sibylle Mall: Vier Facetten, die ineinander greifen, vier Perspektiven, die sich ergänzen – das ist INNENLEBEN, der Beitrag des Fotoraum Köln e.V. zum Thema „Innere Sicherheit – The State I Am In“ des Photoszene-Festivals Köln 2016.

Auf der Suche nach einem sicheren Ort entdecken wir diesen im vermeintlichen Idyll der deutschen Mittelstandsfamilie ebenso wie in scheints trostlos verlassenen Räumlichkeiten, die dann Menschen auf der Flucht als Unterschlupf dienen: Hier die Konstanz, dort die Relikte des Auf- bzw. Zusammenbruchs.
Dazu sehen wir Bilder von Familie, die ein Abenteuer illustrieren, das alltäglicher und aufregender nicht sein könnte – zerbrechlich und felsenfest zugleich, getragen von Liebe und der immerwährenden Sehnsucht nach der Unvergänglichkeit von Glück.
Dieses Zutrauen in die Sicherheit der Kindheit wird jäh erschüttert, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft Menschen erschossen werden und die Unbekümmertheit des Alltags rücksichtslosen Ideologen zum Opfer fällt.
Und wir erfahren von Zuständen eines hermetischen Rückzugs. Die Wohnung, das Auto, das bildgewordene Hobby an der Wand, der Wohlstandsmüll am Straßenrand, alles wird geschlossen, verpackt, geschützt vor dem, was da draußen ist – und dadurch umso verletzlicher.

Öffnungszeiten Festival Wochenende
23.09.2016 ab 20.00h
24.09. 11h – 19h mit Kaffee und Kuchen
25.09. 11h – 19h mit Kaffee und Kuchen
Öffnungszeiten nach dem Festivalwochenende: jeden Sonntag von 16h – 18h (2.10., 9.10., 16.10.) geöffnet
Finissage 23.10.2016 (Informationen folgen…)

 

DROMO ILUVU



»Wenn ich singe, dann wird mir ums Herz so warm« DROMO ILUVU, Liedermacher zu Köln, Veranstalter von den Konzerten im Öffentlichen Raum.

Der Fotoraum Köln e.V. ist Atelier und Ausstellungsplattform zugleich. Ob Dokumentarfotografie, Fotojournalismus oder Landscape, experimentelle, inszenierte oder konzeptionelle Fotografie: In der interdisziplinären Ausstellungsreihe „Wir haben Gäste” stellt der Fotoraum Köln e.V. internationale Gegenwartsfotografie vor und konfrontiert sie mit Musik, Performance oder Bewegtbildern. Pressekontakt: presse@fotoraum-koeln.de | Rosanna D’Ortona, Bernadette Jansen

Wir haben Gäste am 8.April 2016

DE|EN

Lua Ribeira Noises in the blood

LUA RIBEIRA
NOISES IN THE BLOOD
09/04 – 08/05/2016

+++FINISSAGE AM 8.MAI 2016+++16-18 Uhr+++mit Kaffee und Kuchen+++

Bilder von der Vernissage am 8. April 2016 mit Live-Musik von Cadavre de Schnapsgibt es hier zu sehen.

NOISES IN THE BLOOD: THE NOISE THAT IT MAKES IS PART OF THE MEANING

In ihrer künstlerischen Arbeit erforscht Lua Ribeira (GB, Newport) die Urinstinkte des Menschen als anthropologische Konstante. In ihren Fotografien untersucht sie aktuelle Tabus der modernen, westlichen Gesellschaft und nonkonforme Verhaltensweisen unter den Aspekten, Andersartigkeit, Leidenschaft, Rasse, Kultur und Politik. In der Serie „Noises in the Blood“ taucht sie in die Welt des „Dancehall“ ein und bildet die Essenz dieses Rituals in einer rauen Bildästhetik ab. Sie zelebriert in ihren Bildern die vielschichte kulturelle Kollison von Dancehall in der westlichen Rezeption und den (aus ihrer Sicht) damit verbundenen andauernden Fehlinterpretationen.

Dancehall“ entstand in den 1940er-Jahren in Jamaica als subkulturelle Bewegung der Bewohner der Innenstadt Kingstons, denen der Zutritt zu großen Tanzpartys, sogenannte Dances in Uptown Kingston verweigert wurde. Beeinflusst von afrikanischen Rhythmen, der Reggae Kultur und „American Gangster“ Attitüden (u.a.), ist Dancehall heute ein Kulturraum für Musik, Lyrics, Tanz und Fashion. Sprechgesang auf Patois (das jamaikanische Kreolisch) wird mit partytauglicher, beat- und basslastiger Musik kombiniert. Seine „schmutzige Sprache“ und die, mit viel Sorgfalt hergestellten, extrem provokativen und farbenfrohen Outfits und Perücken erheben sich gegen moralische Werte und gesellschaftliche Konventionen. Frauen und Männer inszenieren in diesem Ritual ihre Sexualität in einer zweideutigen Atmosphäre von Abscheu und Verlangen. Sie feiern den Tanz in einer Art theatralischer Selbstoffenbarung, bei dem der Körper beredt seine Fähigkeit zum Ausdruck bringt, materielle Deprivation zu erdulden und zu überwinden. Insbesondere Frauen präsentieren ihre Körperbeherrschung und stellen sich gekonnt mit erotischen Becken-Bewegungen zur Schau. Von der Oberschicht oft vereinfacht als vulgär und misogyn dargestellt, verzeichnen die Höhepunkte des Dancehall jedoch Momente von tiefer Trance, Gewalt, Sex und Drama. Ergriffen vom Konzept dieses Rituals, wird Dancehall zu einem spezifischen kulturellen Verständnis universaler Themen.

In „Noises in the Blood“ findet Dancehall an gewöhnlichen Orten Großbritanniens statt, in Eigenheimen, Parks oder Clubs. Die jamaikanische Community in Großbritannien pflegt ihre Tradition und Identität in einem Land, das sie einst versklavt und kolonisiert hat. Das kulturelle Netzwerk zwischen beiden Ländern führt dazu, dass sich die jamaikanische Folklore auch in der britischen Gesellschaft weiter entfaltet. Simon Bainbridge (Editorial Director at British Journal of Photography) schreibt: “Lua’s work intrigued me from the first picture. You are immediately confronted by this quite harsh aesthetic […]Her preoccupation with ideas about diaspora, the exotic, cultural assimilation and resistance, all come through in this heady stew of images.”

Lua Ribeira (*1986, Galicien) macht gerade den Abschluss in Dokumentarfotografie an der University of South Wales, Newport.

www.luaribeira.com | ÖFFNUNGSZEITEN: jeden Sonntag 16-18 Uhr sowie nach Vereinbarung | FINISSAGE: Sonntag, den 8. Mai 16-18 Uhr

Cadavre de Schnaps
CADAVRE DE SCHNAPS

Let bad things happen, Live-Musik

„Eine echte Underground Perle“ nannte die Stadtrevue Cadavre de Schnaps, ein DIY-Projekt des Wahl-Kölners Jeong-Il Sin und zählte sein neues Album „Let bad things happen“ zu den sechs besten Kölner Alben des Jahres 2015.Der koreanisch-stämmige Songwriter mit Vorliebe für Punk- und Indierock schuf ein ungeschliffenes Stück Musik, das abseits des Mainstreams eine rohe, ehrliche Dringlichkeit ausstrahlt.

„Let Bad Things Happen ist einerseits ein experimentelles Folk-Album, die verschlungenen Songstrukturen deuten jedoch in Richtung Artrock. Und die Haltung ist Punk.“ (Stadtrevue, Oliver Minck)

Bei seinen Live-Auftritten präsentiert Jeong-Il Sin die Songs auf der Akustikgitarre. So kommt die sehr direkte Emotionalität seiner Musik klar zum Ausdruck, die durch seinen extrovertierten Gesang verstärkt wird.

http://cadavredeschnaps.bandcamp.com/releases

Wir haben Gaeste

Der Fotoraum Köln e.V. ist Atelier und Ausstellungsplattform zugleich. Ob Dokumentarfotografie, Fotojournalismus oder Landscape, experimentelle, inszenierte oder konzeptionelle Fotografie: In der interdisziplinären Ausstellungsreihe „Wir haben Gäste” stellt der Fotoraum Köln e.V. internationale Gegenwartsfotografie vor und konfrontiert sie mit Musik, Performance oder Bewegtbildern.

Pressekontakt: presse@fotoraum-koeln.de | Rosanna D’Ortona, Bernadette Jansen

Wir haben Gäste am 22. Januar 2016

+++Verlängerung +++bis Ende März+++Öffnungszeiten nach Vereinbarung+++

 

SIBYLLE MALL 5 JAHRE SPÄTER
BERNADETTE JANSEN 1+1=3
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ZHIVAGO MANUAL OF STYLE, LIVE ab 21 Uhr

BILDER VOM ERÖFFNUNGSABEND GIBT ES HIER.

SIBYLLE MALL 5 JAHRE SPÄTER

Von 2008 bis 2010 hat Sibylle Mall zwei miteinander befreundete kurdische 16-jährige Mädchen begleitet und fotografiert. In einem Buchprojekt ließ sie die beiden Teenager mit ihren Gedanken zu den Themen Liebe, Freundschaft, Religion, Familie und Nationalität zu Wort kommen.Fünf Jahre später hat Sibylle Mall sie noch einmal fotografisch begleitet und sich ihre Geschichte erzählen lassen. Wie haben sich die Lebenswelten der beiden Mädchen verändert? Heute lebt eine von den beiden im kurdischen Teil der Türkei und hat zwei Söhne. Ihre Freundin lebt nach wie vor in Leverkusen, hat eine Ausbildung als Altenpflegerin abgeschlossen und versucht den Spagat zwischen der deutschen Kultur und den Erwartungen der Familie. Die Künstlerin und Sozialwissenschaftlerin Sibylle Mall setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit gesellschaftlichen Themen und sozialen Milieus auseinander. Ihr Ziel ist es, die Lebenswelten fotografisch zu erfassen und dabei auch Gedanken und Gefühle der Portraitierten zu transportieren.

 

Bernadette Jansen 1+1=3

BERNADETTE JANSEN 1+1=3

Es sind keine Triptychen im klassischen Sinne, die Bernadette Jansen in ihrer Arbeit 1+1=3 präsentiert. Sie kombiniert ein Bilderpaar mit einem separaten dritten Bild, welches sie auf ästhetischer und/ oder semantischer Ebene mit den beiden ersten Fotografien assoziiert. Die Künstlerin lädt den Betrachter dazu ein, ihr subjektives tertium comparationes*, das sich in einer Stimmung verdichtet, zu teilen. * lat. tertium comparationis: „das Dritte des Vergleiches“

 


LIVE-MUSIK von ZHIVAGO MANUAL OF STYLE

Zhivago Manual of Style: eine Band, zwei Frontmänner. Taylor – der Stichwortgeber – tönt und zupft zum Bossa Nova, das zynische, postmoderne Herz darf endlich schmelzen. Ashforth – der Exzentriker – schlägt sich mit Casio und Inbrunst durch heidnischen Folk und lo-fi Hymnen, Trance und Wahn werden aktiviert. Schöne Harmonien und bruitistische Rhythmen, spontane Stand-up und ehrliche, raue Emotionen – das alles und noch viel mehr kombiniert Zhivago Manual of Style.

AUSSTELLUNGSDAUER: 23.01-21.02.2016 | ÖFFNUNGSZEITEN: jeden Sonntag von 16-18 Uhr sowie nach Vereinbarung

 

Wir haben Gäste am 6. November 2015

FRANCESCA MAGISTRO LUCUS A NON LUCENDO
LJON Kölner Folktrio um Nastja Sittig

Vielen Dank an all unsere Gäste für den schönen Abend! Um ein paar Eindrücke zu gewinnen, was alles los war, könnt ihr hier klicken.

 

FRANCESCA MAGISTRO Lucus a non lucendo

Der Fotoraum Köln e.V. präsentiert mit “Lucus a non lucendo” eine dokumentarische Arbeit von Francesca Magistro (ITA). In dem interdisziplinären Projekt beleuchtet Francesca Magistro mithilfe von Fotografien, dem Medium Zeitung und Interviews in Videosequenzen die Auswirkungen der Erdölförderung in einer der ärmsten Regionen Süditaliens, Basilikata – auch bekannt als Lukanien.
Das eigentlich idyllische Landleben steht im Schatten der nahen Raffinerie.
Über mehrere Jahre begleitete Francesca Magistro mit Foto- und Videokamera u.a. den Alltag des Bauern, dessen Land unmittelbar an die Raffinerie grenzt. Außerdem befragte sie die Jugendlichen in der Umgebung, untersuchte ihren Umgang mit dem Wissen oder Nichtwissen über mögliche negative Auswirkungen dieser Raffinerie auf ihr Leben.

Während die internationalen Konzerne vom Ölgeschäft profitieren, blieb der versprochene Wohlstand für die lokale Bevölkerung aus. Die Region kämpft mit Arbeitslosigkeit und Abwanderung. MEHR…HIER KLICKEN

 

LJON, Kölner Folktrio um die Singer-Songwriterin Nastja Sittig

Was man nicht hört, nicht sieht – das, was zwischen den Zeilen und Noten lebt – knisternd, im Verborgenen: Mit einer Geisterbeschwörung zwischen lyrischem Indie-Folk und minimalistischem Americana zieht die Musik Ljons den Zuhörer in ihren Bann – vertraut und befremdlich, tief und klar, in sich gekehrt und offen zugleich.

Das Kölner Folktrio um die Singer-Songwriterin Nastja Sittig schafft eine knisternde Atmosphäre – und das mit einfachen Mitteln. Filigrane Gitarrenzupfmuster, verschlungene Bassmelodien (Erik Werner) und pulsierende Schlagzeugkessel (Matthias Traschütz) bilden den Erdboden, über

den sich Nastjas Liedergeschichten wie Thoreaus Wälder erstrecken. Eigenwillig nimmt sie uns mit auf die Reise: eine Erinnerung an eine Zeit, in der man oft traurig, aber dafür auch ganz ungebremst glücklich gewesen sein muss. MEHR… HIER KLICKEN

 

 

Fotoraum Köln e.V. | Wir haben Gäste

Der Fotoraum Köln e.V. ist eine Arbeits- und Ausstellungsplattform für zeitgenössische, künstlerische Fotografie und interdisziplinäre Projekte. Der Verein formierte sich 2015 aus der nunmehr 13 jährigen Ausstellungspraxis des Fotoraums – einer privaten Initiative, deren Mitglieder (alle selbst Künstlerinnen) sich in dem Bereichen Bildende Kunst und Musik mit kulturellen und künstlerischen Projekten seit Jahren engagieren.
Ziel des Fotoraum Köln e.V. ist es, einen besonderen Ort für internationale Gegenwartsfotografie zu schaffen und junge Talente zu fördern. Junge Dokumentarfotografie und Fotojournalismus gehören ebenso zum großen Spektrum der präsentierten Kunst wie Landscape, experimentelle, inszenierte und kon-zeptionelle Fotografie. Jedes Jahr werden bis zu fünf Ausstellungen für Gastkünstler in den Räumen eines ehemaligen Ladenlokals organisiert.

In der Ausstellungsreihe „Wir haben Gäste“ präsentiert der Fotoraum Köln e.V. interdisziplinäre Projekte aus den Bereichen Fotografie, visuelle Medien und Musik. Herzstück der Veranstaltung ist die Konfrontation zweier Künstler aus unterschiedlichen Sparten am Eröffnungsabend einer mehrwöchigen Ausstellung. Präsentiert wird zum einen der Fotograf / die Fotografin mit einem eigens für diesen Raum angefertigten Ausstellungskonzept. In Korrespondenz dazu gibt es ein Musikkonzert, einen Audio-Beitrag, eine temporäre Installation oder einen Vortrag. Zwischen beiden Künstlern findet ein Austausch statt, der sich am Abend der Veranstaltung in der Begegnung mit dem Publikum.

Oma und Opa am 11. September 2015 | Offene Ateliers 2015

Franzi Burkhardt

Oma und Opa von Franzi Burkhardt

AUFRUF! Bring Deine Oma und Deinen Opa mit.

Jedes Foto der eigenen Großeltern, das bis zum 31.8.2015 an den Fotoraum gemailt wird oder gerahmt zur Vernissage am 11.09.  mitgebracht wird, wird parallel zu den Arbeiten der Künstlerin Franzi Burkhardt gehängt und bleibt bis zum 11. Oktober in der Herderstr. 88 zu sehen.

Eindrücke vom Eröffnungsabend und der Hängung – hier

Wie nahe sind oder waren wir unseren Großeltern? Haben wir liebevolle Erinnerungen, stehen wir noch in Kontakt, sind wir distanziert, gibt es verschwommene, alte Bilder oder deutliche, aktuelle? Was verbindet uns, was trennt uns von ihnen? Sehen wir in ihnen nur die alten Menschen, die sie nun sind oder auch die Jungen, die in ihnen wohnten? Die Antworten auf diese Fragen wollen wir, die Macherinnen des Fotoraum Köln e.V. gemeinsam mit der Künstlerin und dem Publikum ausloten.

MEHR INFO

WIE MACHE ICH MIT? HIER KLICKEN

Franzi Burkhardt zu Gast bei den Offenen Ateliers Köln

Franzi Burkhardt Oma und Opa

Franzi Burkhardt “Oma und Opa”

 

Franzi Burkhardt
Oma und Opa

11.09. – 11.10.2015
Im Rahmen der Offenen Ateliers Köln 2015

Eröffnung: Freitag, 11. September 2015
Einlass ab 20 Uhr
Live-Musik von Jasmin Banu

Öffnungszeiten:
Samstag 12.09. 14-18 Uhr
Sonntag 13.09. 14-18 Uhr
Danach: So 16 – 18 Uhr (und nach Vereinbarung

 

Eindrücke vom Eröffnungsabend – hier

 

Diese Zeit wird unweigerlich jeden von uns ereilen – einen Großteil gelebten Lebens bereits hinter sich zu haben. Dieses Leben hat Spuren hinterlassen, Linien, Farben und Strukturen sind äußerliche Zeugen der Jahre.

Die Künstlerin Franzi Burkhardt (30) dokumentierte den Alltag und das private Lebensumfeld ihrer Großeltern Doris und Manfred.

Franzi Burkhardt: „Ich habe versucht zu beobachten in eine Stille zu gehen und nicht da zu sein. Die Kamera war für sie gar nicht so bedeutungsvoll. Schnell war es ihnen egal. Sie haben sich auch nicht bedrängt gefühlt. Es war eher mein Gefühl das unbehaglich war. Wie jetzt in so eine andere Position wechseln? Die Fotografin, nicht die Enkelin.“ Entstanden sind Fotos, die einen stillen, liebevollen, aber auch humorvollen Blick auf ein Paar freigeben, das viele gemeinsame Jahre miteinander verlebt hat und nun seinen Tagesablauf mit den Beschwerlichkeiten des Alters gestaltet. Aus dem Versuch die Großeltern mit Abstand durch die Kamera zu betrachten, ist Nähe entstanden.

MEHR INFO HIER KLICKEN

 

JASMIN BANU


Die Kölner Musikerin Jasmin Banu spielt zur Eröffnung am 11.09. ab 21 Uhr ein Live Set.
Jasmin Banu singt kleine, groovige Folksongs. Experimentierfreudig und immer wieder mal ganz anders erzählt sie Geschichten über Wind, Wale und andere Wahrheiten. Mit Akustik Gitarre und ihrer Stimme schafft die Singer – Songwriterin eine andere Art von Nähe. Wir sind gespannt, welches Lied sie ihren Großeltern widmet…

Jasmin Banu auf Soundcloud